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Optimale Reisezeit Nordkorea

Optimale Reisezeit für Nordkorea


Nordkorea ist ein Land, das sich jenseits der bekannten touristischen Pfade bewegt und Reisende oft mit einer Mischung aus monumentaler Architektur und unberührter Natur überrascht. Wer eine Reise in den Norden der koreanischen Halbinsel plant, stellt schnell fest, dass das Klima hier extremen Schwankungen unterliegt. Die Suche nach der optimalen Reisezeit für Nordkorea führt durch vier markante Jahreszeiten, die jeweils ihren ganz eigenen Reiz versprühen und das Erlebnis maßgeblich beeinflussen. Von der klirrenden Kälte der Mandschurei bis hin zur schwülen Hitze des ostasiatischen Monsuns bietet das Land zu jeder Zeit ein völlig anderes Gesicht.



Wenn die Betonriesen im Blütenmeer versinken


Mit dem Erwachen der Natur im April beginnt eine der schönsten Phasen für Besucher. Wenn die harten Wintermonate weichen, verwandelt sich insbesondere die Hauptstadt Pjöngjang in ein Meer aus zarten Farben. Die Kirsch- und Aprikosenblüten bilden einen malerischen Kontrast zu den grauen Betonfassaden der sozialistischen Architektur. Es ist die Zeit der Erneuerung, in der die Temperaturen angenehm mild sind und die Menschen wieder die Parks bevölkern. In dieser Periode finden zudem bedeutende staatliche Feiertage statt, die oft mit beeindruckenden Paraden oder Massentänzen einhergehen. Die klare Luft ermöglicht weite Ausblicke von den monumentalen Aussichtspunkten, bevor die Sommerfeuchte den Horizont trübt.


Graues Gebäude mit nordkoreanischer Flagge oben, Porträt auf der Fassade. Blauer Himmel. Koreanischer Text ist zu sehen. Reiseziel Nordkorea
Reiseziel Nordkorea

Der Tanz der Regentropfen im Schatten der Monumente


Wenn der Kalender auf Juni rückt, verändert sich das Klima spürbar und leitet die feuchteste Phase des Jahres ein. Der Sommer in Nordkorea ist geprägt vom ostasiatischen Monsun, der kurze, aber heftige Regengüsse über das Land bringt. Die Hitze kann drückend werden, was besonders bei Besichtigungstouren durch die weitläufigen Stadtzentren eine körperliche Herausforderung darstellt. Dennoch hat diese Zeit einen besonderen visuellen Reiz, da die Reisfelder auf dem Land in einem fast unwirklich leuchtenden Grün erstrahlen. Für Reisende bedeutet dies jedoch auch, dass Wanderungen in den malerischen Myohyang-Bergen oft durch glitschige Pfade oder dichten Nebel erschwert werden, was der Landschaft wiederum eine mystische, fast geheimnisvolle Atmosphäre verleiht.



Goldener Glanz über dem Land der Morgenstille


Sobald die Sommerhitze im September abklingt, bricht die Phase an, die viele Kenner als die optimale Reisezeit für Nordkorea bezeichnen. Der Herbst bringt einen strahlend blauen Himmel und eine angenehme Trockenheit mit sich, die ideal für ausgedehnte Erkundungen ist. Die Wälder, die den Großteil des Landes bedecken, verfärben sich in ein flammendes Rot und tiefes Gold. Besonders in den Bergregionen bietet dieses Naturschauspiel eine Kulisse, die an klassische koreanische Landschaftsmalerei erinnert. Die Erntezeit auf den Feldern gibt zudem seltene Einblicke in das ländliche Leben, während die klare Sicht die perfekte Voraussetzung schafft, um die entlegenen Regionen oder die Demilitarisierte Zone im Süden ohne wetterbedingte Einschränkungen zu besuchen.


Bogenmonument mit Inschrift von 1925-1945, graue Struktur, blauer Himmel, Fernsehturm im Hintergrund, leere Straße im Vordergrund. Reiseziel Nordkorea
Reiseziel Nordkorea

Die stumme Erstarrung der ewigen Weite


Wenn der Winter Einzug hält, legt sich eine tiefe, oft unerbittliche Stille über das Land. Die Temperaturen sinken weit unter den Gefrierpunkt, und ein scharfer Wind aus Sibirien fegt durch die breiten Alleen der Städte. Eine Reise in dieser Zeit ist nur für jene geeignet, die die raue, ungeschönte Seite Koreas kennenlernen möchten. Die schneebedeckten Statuen und die zugefrorenen Flüsse erzeugen eine Atmosphäre der Isolation und Ruhe, die sehr eindrücklich sein kann. Da viele Gebäude nur spärlich beheizt werden, erfordert ein Besuch im Winter eine robuste Konstitution und entsprechende Kleidung. Belohnt wird man jedoch mit einer fast menschenleeren Kulisse und der Möglichkeit, das Land in einem Zustand purer, frostiger Ästhetik zu erleben.



Optimale Reisezeit für Nordkorea - Ein Fazit


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahl des Zeitpunkts stark von den persönlichen Vorlieben abhängt, ob man eher die blühende Romantik oder die herbstliche Klarheit bevorzugt. Dennoch kristallisieren sich der späte Frühling und der frühe Herbst als die optimale Reisezeit für Nordkorea heraus, da sie die stabilsten Wetterbedingungen für Besichtigungen bieten. Wer die klimatischen Extreme nicht scheut, findet jedoch zu jeder Jahreszeit ein Land vor, das seine ganz eigenen, oft unerwarteten Geschichten erzählt.


Boote am tropischen Strand, türkisfarbenes Wasser, Klippen im Hintergrund. Text: "WANDERVOGEL123, Reiseblog und YouTube Kanal."

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Optimale Reisezeit Nordkorea in Stichpunkten


Die optimale Reisezeit für Nordkorea ist in der Regel von Mai bis Juni oder von September bis Oktober. In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm mild, und es gibt weniger Niederschläge.


Hier sind einige weitere Faktoren, die bei der Wahl der Reisezeit zu berücksichtigen sind:

  • Frühling (Mai-Juni):

    • Die Temperaturen sind angenehm und die Natur erwacht zum Leben.

    • Dies ist eine gute Zeit, um die Landschaft zu erkunden und Outdoor-Aktivitäten zu unternehmen.

  • Sommer (Juli-August):

    • Es ist die heißeste und feuchteste Zeit des Jahres, mit häufigen Regenfällen.

    • Taifune sind in dieser Zeit möglich.

    • Diese Reisezeit ist nicht zu empfehlen.

  • Herbst (September-Oktober):

    • Die Temperaturen sind wieder angenehm und die Luft ist klar.

    • Dies ist eine ideale Zeit, um die herbstliche Landschaft zu genießen.

  • Winter (November-April):

    • Es ist sehr kalt, besonders im Norden des Landes.

    • Einige Gebiete können schneebedeckt sein.


Es ist wichtig zu beachten, dass Nordkorea ein Land mit einem unberechenbaren Klima ist. Daher ist es ratsam, sich vor der Reise über die aktuellen Wetterbedingungen zu informieren.


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Klimatabelle Nordkorea Pjöngjang (Durchschnittswerte)


Das Klima in Nordkorea ist gemäßigt-kontinental geprägt. Es zeichnet sich durch vier deutlich unterscheidbare Jahreszeiten aus: lange, kalte und trockene Winter sowie kurze, heiße und sehr feuchte Sommer (beeinflusst durch den Monsun).


Hier ist eine detaillierte Klimatabelle für die Hauptstadt Pjöngjang, die repräsentativ für das Klima in den tiefer gelegenen Regionen des Landes ist.

Monat

Max. Temp. (°C)

Min. Temp. (°C)

Sonnenstunden/Tag

Regentage

Niederschlag (mm)

Januar

-1

-10

6,5

4

12

Februar

2

-7

7,0

4

16

März

9

-1

7,5

6

30

April

17

6

8,0

7

50

Mai

23

12

8,5

8

75

Juni

27

17

7,5

10

105

Juli

29

21

5,5

15

290

August

29

21

6,5

13

220

September

25

15

7,5

7

110

Oktober

18

7

7,5

6

45

November

9

0

5,5

7

40

Dezember

1

-7

5,5

5

20



Regionale Unterschiede


  • Ostküste (z. B. Wonsan): Hier ist es im Winter durch den Einfluss des Meeres meist ein paar Grad milder als in Pjöngjang, dafür ist die Luftfeuchtigkeit im Sommer oft höher.

  • Der Norden (Grenzregion zu China): In den Bergregionen (z. B. Paektusan) ist das Klima deutlich alpiner und rauer. Im Winter können die Temperaturen dort extrem absinken, teilweise bis unter -30 °C.


Die beste Reisezeit


Wenn du eine Reise planst, sind die Übergangsjahreszeiten am angenehmsten:

  1. Mai und Juni: Milde bis warme Temperaturen und viel Sonnenschein, bevor die große Regenzeit beginnt.

  2. September und Oktober: Der "goldene Herbst" bietet klare Luft, wenig Regen und angenehme Temperaturen (ca. 18–25 °C).


Wichtiger Hinweis: Im Juli und August herrscht der Changma (Sommermonsun). Es regnet dann oft tagelang sehr intensiv, was zu hoher Luftfeuchtigkeit führt und das Reisen durch Überschwemmungen oder Erdrutsche erschweren kann.


Stadtansicht von oben, zeigt Fluss mit Brücken, Parks und bunte Gebäude im Hintergrund. Klare Himmel, grüne Landschaft, städtische Atmosphäre. Reiseziel Nordkorea
Reiseziel Nordkorea

Wann nach Nordkorea reisen?


Die ideale Zeit für eine Reise nach Nordkorea liegt in den Übergangsjahreszeiten, da das Land von einem ausgeprägten Kontinentalklima geprägt ist. Besonders die Monate Mai und Juni sowie der September und Oktober bieten milde Temperaturen und eine beständige Wetterlage, die sich hervorragend für Besichtigungen in Pjöngjang oder Wanderungen in den Gebirgsregionen wie dem Myohyang-san eignen. Während der Frühling mit der Kirschblüte besticht, zeigt sich der Herbst mit einer beeindruckenden Laubfärbung und klarer Fernsicht.


Klimatische Extreme und kulturelle Höhepunkte


Der Hochsommer in den Monaten Juli und August ist weniger empfehlenswert, da der Südwest-Monsun für heftige Regenfälle und eine drückende Luftfeuchtigkeit sorgt, die das Reisen anstrengend machen können. Im Gegensatz dazu sind die Winter zwischen Dezember und Februar extrem kalt und trocken, wobei sibirische Winde die Temperaturen oft weit unter den Gefrierpunkt sinken lassen. Neben dem Wetter spielen oft die großen Staatsfeiertage eine Rolle bei der Reiseplanung, wie etwa der Geburtstag von Kim Il-sung am 15. April oder der Tag der Republik am 9. September, da zu diesen Anlässen häufig imposante Massentänze und Paraden stattfinden, die einen tiefen Einblick in die staatliche Selbstdarstellung erlauben.


Gebäude am Flussufer mit Booten im Wasser, umgeben von schneebedeckten Hügeln. Ruhige Stimmung bei Sonnenuntergang, klare Reflexionen. Reiseziel Nordkorea
Reiseziel Nordkorea

Offizielle Tourismus-Websites Nordkorea


Reisen nach Nordkorea sind ausschließlich über staatlich anerkannte Reiseveranstalter möglich. Es gibt keine Möglichkeit, das Land individuell zu bereisen. Die offiziellen Webseiten dienen primär der Information; die eigentliche Buchung und Visabeabarbeitung erfolgt über spezialisierte Agenturen.


Hier sind die wichtigsten offiziellen Quellen und hilfreiche Portale:


Offizielle Regierungs- und Tourismusseiten

Diese Seiten werden direkt aus Nordkorea (DPRK) betrieben. Bitte beachten Sie, dass diese Webseiten technisch oft veraltet sind und gelegentlich Verbindungsprobleme auftreten können.

  • DPR Korea Tourism (Official) – Das offizielle Portal der staatlichen Tourismusbehörde. Es bietet Einblicke in Reiseziele, Unterkünfte und offizielle Einreisebestimmungen.

  • Naenara - Tourism Section – Das offizielle Informationsportal der DVRK. Die Tourismus-Sektion bietet Artikel über Sehenswürdigkeiten, Geschichte und Kultur.

  • Air Koryo – Die Webseite der staatlichen Fluggesellschaft. Hier finden Sie Flugpläne (meist ab Peking oder Wladiwostok), wobei die Buchung meist über die Reiseagentur erfolgt.


Hilfreiche Blogs & Spezialisierte Portale

Da offizielle Informationen oft spärlich sind, bieten langjährige Reiseveranstalter und Reiseblogger die detailliertesten Guides und aktuellen Updates (z. B. zum Stand der Grenzöffnungen 2026).

  • Koryo Tours Blog – Gilt als die renommierteste Quelle. Der Blog bietet tiefgehende Einblicke in die Kultur, praktische Reisetipps und Updates zur aktuellen Lage vor Ort.

  • Young Pioneer Tours (YPT) Blog – Bekannt für "Budget"-Reisen und Spezialtouren (z. B. zum Marathon). Der Blog ist sehr aktuell und deckt auch Nischenthemen ab.

  • North Korea Tech – Ein Projekt von Martyn Williams, das technische Aspekte und auch eine Liste nordkoreanischer Webseiten pflegt.

  • Visit Korea (German) – Wichtiger Hinweis: Diese Seite gehört zur südkoreanischen Zentrale für Tourismus. Sie ist hilfreich für Vergleiche oder Kombinationsreisen, bietet aber keine Buchungen für den Norden an.

Hinweis: Ein Besuch in Nordkorea führt aktuell dazu, dass Sie Ihre Berechtigung für das US-ESTA verlieren und künftig ein Visum für die USA beantragen müssen.

Blick auf einen blauen Kratersee, umgeben von grauen Bergen und bewölktem Himmel. Felsen im Vordergrund, friedliche Atmosphäre. Reiseziel Nordkorea
Reiseziel Nordkorea

Einreisebestimmungen Nordkorea


Für eine Reise nach Nordkorea benötigen deutsche Staatsangehörige zwingend einen Reisepass, der zum Zeitpunkt der Visumbeantragung noch mindestens sechs Monate gültig sein muss, sowie ein offizielles Visum. Da Individualtourismus streng untersagt ist, kann dieses Visum nur über ein staatlich anerkanntes Reisebüro beantragt werden, welches die gesamte Reise inklusive Begleitpersonen und fester Route organisiert. Eine Einreise direkt aus Südkorea ist nicht möglich; der Transfer erfolgt üblicherweise über Drittstaaten wie China oder Russland, wofür oft zusätzliche Transitvisa erforderlich sind. Bei der Einreise werden elektronische Geräte wie Smartphones, Laptops und Kameras sowie Datenträger genauestens auf politisch oder religiös sensible Inhalte kontrolliert, wobei die Einfuhr von südkoreanischem Material oder religiöser Literatur strikt verboten ist. Vor Ort ist die ständige Begleitung durch offizielle Reiseleiter verpflichtend, und Devisen ab einem Wert von 10.000 USD müssen bei der Einreise deklariert werden.


Wichtige Reise- & Sicherheitshinweise

Bevor Sie eine Reise planen, sollten Sie zwingend die offiziellen Warnungen Ihrer Regierung lesen, da sich die politische Lage jederzeit ändern kann:


Denkmal aus drei riesigen Betonhänden, die Hammer, Sichel und Pinsel halten. Im Hintergrund hohe Gebäude und blauer Himmel. Reiseziel Nordkorea
Reiseziel Nordkorea

Bezahlung und Mobilität in Nordkorea


Reisen nach Nordkorea unterliegen extrem strengen staatlichen Regeln. Die Grenzen sind für die meisten westlichen Touristen nach wie vor weitgehend geschlossen (mit Ausnahmen für russische Staatsbürger).

Sollte eine Einreise möglich sein, gelten für Bezahlung und Mobilität die folgenden Rahmenbedingungen:


1. Währung und Bezahlen

Das wichtigste Prinzip in Nordkorea lautet: Cash is King. Elektronische Zahlungen, wie wir sie kennen, existieren für Touristen faktisch nicht.

  • Währung für Touristen: Sie bezahlen nicht mit der Landeswährung (Nordkoreanischer Won, KPW). Stattdessen werden Euro (EUR), US-Dollar (USD) und Chinesische Yuan (CNY) akzeptiert.

  • Wechselgeld: Da Münzen in Fremdwährung oft knapp sind, erhalten Sie Wechselgeld häufig in einer anderen Währung (z. B. Sie zahlen Euro, erhalten Yuan zurück) oder in Form von Sachwerten wie Kaugummis oder Streichhölzern. Bringen Sie unbedingt viele kleine Scheine mit.

  • Landeswährung (Won): Der Besitz von nordkoreanischem Won ist für Touristen offiziell untersagt. Eine Ausnahme bildet das Kwangbok Department Store in Pjöngjang, wo man Euro in Won tauschen kann, um dort wie Einheimische einzukaufen. Die restlichen Won müssen vor Verlassen des Kaufhauses meist wieder zurückgetauscht oder ausgegeben werden.



2. Kreditkarten und Geldautomaten

  • Kreditkarten: Internationale Kreditkarten (Visa, Mastercard, Amex) werden in Nordkorea nirgendwo akzeptiert. Es gibt keine Anbindung an das internationale Bankensystem (SWIFT).

  • Geldautomaten: Es gibt für ausländische Besucher keine Geldautomaten (ATMs). Sie müssen Ihr gesamtes Budget für die Reise vorab in bar mitbringen.


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3. Mobilität und öffentlicher Nahverkehr

Individuelles Reisen ist in Nordkorea nicht möglich. Jede Bewegung außerhalb des Hotels findet in Begleitung von zwei staatlichen Reiseleitern statt.

  • Öffentlicher Nahverkehr:

    • Metro Pjöngjang: Ein touristisches Highlight. Sie dürfen meist einige Stationen (oft zwischen Puhŭng und Yŏnggwang) mitfahren. Inzwischen sind für geführte Gruppen oft auch Fahrten auf dem gesamten Netz möglich.

    • Straßenbahn & Bus: Die Nutzung der regulären Linienbusse oder Straßenbahnen zusammen mit Einheimischen ist für Touristen im Alltag in der Regel nicht gestattet, es sei denn, es ist Teil eines speziellen Programmpunkts Ihrer Tour.

  • Mietwagen:

    • Es ist absolut unmöglich, in Nordkorea ein Auto zu mieten und selbst zu fahren.

    • Der Transport erfolgt ausschließlich in Fahrzeugen (Pkw oder Kleinbusse), die von der staatlichen Reiseagentur gestellt werden – inklusive eines fest zugewiesenen Fahrers.


4. Wichtige Tipps für 2026

  • Zustand der Scheine: Achten Sie darauf, dass Ihre Geldscheine (besonders USD) nagelneu, glatt und unbeschädigt sind. Verknitterte oder eingerissene Scheine werden oft abgelehnt.

  • Trinkgelder: Es ist üblich, den Reiseleitern und dem Fahrer am Ende der Reise ein Geschenk oder ein Trinkgeld (in EUR oder CNY) zu geben.



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Flüge nach Nordkorea findest du hier:




Wissenswertes zur DVRK: Häufig gestellte Fragen (FAQ)


Ein FAQ für die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) – besser bekannt als Nordkorea – unterscheidet sich grundlegend von jedem anderen Reiseziel weltweit. Da das Land extrem isoliert ist, gelten hier ganz eigene, strikte Regeln.

Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten, die man kennen muss, wenn man sich für dieses außergewöhnliche Reiseziel interessiert.


Nein, für die meisten Menschen ist das aktuell nicht möglich. Nordkorea hat seine Grenzen Anfang 2020 wegen der Pandemie komplett geschlossen. Zwar gab es vereinzelte, kurze Test-Öffnungen (wie Anfang 2025 für die Sonderwirtschaftszone Rason), diese wurden aber schnell wieder rückgängig gemacht. Aktuell (Frühjahr 2026) dürfen fast ausschließlich russische Reisegruppen unter sehr strengen Auflagen einreisen. Für Westeuropäer sind reguläre Touristenvisas weiterhin ausgesetzt.

Absolut nicht. Individualtourismus existiert in Nordkorea nicht. Jede Reise muss zwingend über ein staatlich anerkanntes Spezial-Reisebüro als Gruppen- oder feste Privattour gebucht werden. Vom Moment der Einreise bis zur Ausreise wird man rund um die Uhr von mindestens zwei staatlichen Reiseleitern (und oft einem Fahrer) begleitet. Das Verlassen des Hotels ohne Reiseleitung ist streng verboten.

Die meisten Nationalitäten, darunter Deutsche, Österreicher und Schweizer, können ein Visum beantragen. Es gibt jedoch strikte Ausnahmen: Staatsbürger aus Südkorea sowie Menschen mit einem US-Reisepass erhalten in der Regel keine Genehmigung bzw. es ist ihnen von ihren eigenen Heimatländern aus verboten, dorthin zu reisen. Auch professionelle Journalisten dürfen nicht mit einem Touristenvisum einreisen.

Die Zollkontrollen bei der Einreise (meist per Zug oder Flugzeug aus China) sind extrem gründlich. Strikt verboten sind:

  • Religiöse Schriften (wie die Bibel) oder Gegenstände zur Missionierung.

  • Pornografie.

  • Jegliche Literatur oder Medien, die sich kritisch mit Nordkorea befassen, sowie Reiseführer über Südkorea oder Japan.

  • Drohnen, Satellitentefone und GPS-Geräte. Smartphones, Laptops und Kameras werden bei der Ein- und Ausreise oft intensiv nach unzulässigen Inhalten durchsucht.

Extrem streng – und Fehler können schwerwiegende Konsequenzen haben. Von Touristen wird absoluter Respekt gegenüber der Führung des Landes (Kim Il-sung, Kim Jong-il und Kim Jong-un) erwartet. Wer vor den Denkmälern steht, muss sich im Kollektiv verbeugen. Das Beschädigen, Knicken oder achtlose Wegwerfen von Zeitungen oder Geldscheinen, auf denen die Führer abgebildet sind, gilt als Straftat und kann zu drakonischen Strafen (bis hin zu Arbeitslager) führen.

Das Fotografieren ist ein sensibles Thema. Die goldenen Regeln lauten:

  • Fotografiert werden darf nur das, was die Reiseleiter explizit erlauben (meist offizielle Monumente und Vorzeige-Orte).

  • Militärpersonal, Kontrollpunkte, Baustellen und Szenen, die Armut oder das harte Alltagsleben der Bevölkerung zeigen könnten, sind strengstens verboten.

  • Statuen der Staatsführer müssen immer vollständig von vorne auf dem Bild sein; es ist verboten, sie abzuschneiden oder nur Details (wie den Kopf) zu fotografieren.

Nein, das internationale Bankensystem funktioniert dort nicht. Geldautomaten gibt es für Ausländer nicht, und Kredit- oder Debitkarten werden nirgends akzeptiert. Touristen dürfen zudem nicht mit der lokalen Währung (Nordkoreanischer Won) bezahlen. Man muss das gesamte Budget für die Reise vorab in bar mitbringen. Akzeptiert werden Euro (€), US-Dollar ($) und Chinesische Yuan (RMB). Das Geld sollte in sauberen, unbeschädigten Scheinen vorliegen.

Als Tourist ist man in Nordkorea weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Es gibt kein freies WLAN und kein Roaming für ausländische SIM-Karten. Zwar kann man am Flughafen in Pjöngjang spezielle SIM-Karten für Ausländer kaufen, um internationale Telefonate zu führen oder ein stark eingeschränktes mobiles Internet zu nutzen, das ist jedoch sehr teuer. Zudem ist es streng verboten, Einheimischen das eigene Telefon zu zeigen oder sie auf ausländischen Geräten Medien konsumieren zu lassen.




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