Beste Reisezeit für Sardinien
- Florian

- 5. Feb.
- 10 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. Feb.
Hier erfahrt ihr alles was ihr wissen müsst, für euren perfekten Urlaub auf Sardinien, Italien.
Unter diesem Beitrag findet ihr noch ein Video aus Sardinien. Schaut mal rein!

Inhalt:
Beste Reisezeit für Sardinien |
Klimatabelle Sardinien |
Warum nach Sardinien reisen? |
Offizielle Tourismus-Websites Sardinien |
Einreisebestimmungen Sardinien |
Aktivitäten in Sardinien |
Flüge nach Sardinien |
Sardinien Wetter & Klima: Der ultimative Reiseplaner
Sardinien, die zweitgrößte Insel im Mittelmeer, wird oft als die Karibik Europas bezeichnet. Wer eine Reise auf dieses vielseitige Eiland plant, stellt sich unweigerlich die Frage nach der idealen Zeit für den Abflug. Die Suche nach der Antwort führt schnell zu der Erkenntnis, dass die beste Reisezeit für Sardinien stark von den individuellen Vorlieben abhängt, sei es für ausgiebige Wandertouren, entspannte Tage an smaragdgrünen Buchten oder die Erkundung prähistorischer Stätten. Das mediterrane Klima sorgt zwar das ganze Jahr über für milde Bedingungen, doch jede Jahreszeit verleiht der Insel einen völlig eigenen Charakter.
Erwachen der Natur im Frühling
Wenn die Insel aus ihrem kurzen Winterschlaf erwacht, zeigt sie sich von ihrer farbenfrohesten Seite. Ab März beginnt die Macchia zu blühen und überzieht die Landschaft mit einem Duft von Ginster, Rosmarin und wildem Thymian. Für Aktivurlauber ist dies zweifellos die beste Reisezeit für Sardinien, da die Temperaturen meist zwischen angenehmen 15 und 22 Grad liegen. Die Sonne strahlt bereits kräftig, ohne dass die Hitze bei Wanderungen im Gennargentu-Gebirge oder bei Radtouren entlang der Küstenstraßen drückend wirkt. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt die Wassertemperatur, die im Frühjahr noch recht frisch ist, was Hartgesottene jedoch selten von einem ersten Sprung ins Meer abhält. Zudem sind die Strände zu dieser Zeit noch fast menschenleer, was eine fast magische Ruhe ausstrahlt.

Sonnengarantie und Strandleben im Sommer
Mit dem Juni hält der Hochsommer Einzug und verwandelt Sardinien in ein Paradies für Sonnenanbeter und Wassersportler. In den Monaten Juli und August steigen die Temperaturen oft über die 30-Grad-Marke, und die Sonne scheint verlässlich bis zu elf Stunden am Tag. Das Meer hat sich nun auf wunderbare Badetemperaturen aufgeheizt und glänzt in allen Türkistönen. Wer das pulsierende Leben liebt, findet in dieser Zeit an der Costa Smeralda oder in Alghero ein reges Nachtleben und volle Strandbars. Allerdings sollte man bedenken, dass in dieser Phase auch die Italiener selbst Urlaub machen, was zu gut gefüllten Küstenorten und höheren Preisen führt. Dennoch bleibt der Sommer für klassische Badeurlauber die unangefochtene beste Reisezeit für Sardinien, um das mediterrane Lebensgefühl in vollen Zügen zu genießen.
Goldene Tage und warme Fluten im Herbst
Sobald der Trubel des Augusts abklingt, bricht der goldene Herbst an, der von vielen Kennern als Geheimtipp geschätzt wird. Im September und bis weit in den Oktober hinein bleibt die Luft sommerlich warm, während das Meer die Hitze der vergangenen Monate gespeichert hat und ideal zum Schwimmen ist. Die intensive Hitze lässt nach, was die Zeit perfekt macht, um die kulturellen Schätze der Insel, wie die mystischen Nuraghen, ohne Schweißperlen auf der Stirn zu besichtigen. Auch für kulinarische Entdecker ist der Herbst eine wunderbare Phase, da nun die Weinlese beginnt und viele lokale Feste, die sogenannten Cortes Apertas, in den Bergdörfern stattfinden. Die Landschaft nimmt nun etwas sanftere Farben an, und die allgemeine Entschleunigung kehrt auf die Insel zurück.

Stille und Authentizität im Winter
Der Winter auf Sardinien ist geprägt von einer tiefen Ruhe und einer rauen Schönheit. Zwischen Dezember und Februar sinken die Temperaturen zwar, bleiben aber im Vergleich zum restlichen Europa mit Werten um die 10 bis 15 Grad sehr mild. In den Bergen Zentralsardiniens kann durchaus Schnee fallen, was einen reizvollen Kontrast zu den Palmen an der Küste darstellt. Für Reisende, die absolute Einsamkeit suchen und Sardinien in seiner pursten, untouristischen Form erleben möchten, ist dies eine interessante Option. Viele Hotels und Restaurants in den Küstenorten haben in dieser Zeit geschlossen, dafür öffnen sich die Türen in den Städten wie Cagliari, wo das authentische sardische Leben ohne Besuchermassen stattfindet. Wer gerne fotografiert oder die melancholische Weite der stürmischen Küsten liebt, wird auch im Winter fündig.
Beste Reisezeit für Sardinien - Ein Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es die eine beste Reisezeit für Sardinien eigentlich nicht gibt, sondern die Entscheidung ganz bei Ihren Plänen liegt. Für Wanderer und Naturliebhaber sind die blühenden Monate des Frühlings ideal, während Badeurlauber im Hochsommer voll auf ihre Kosten kommen. Wer eine Mischung aus warmem Badewasser und kulturellen Entdeckungen bei milderen Temperaturen sucht, sollte den frühen Herbst wählen. Selbst der Winter bietet für Individualisten seinen ganz eigenen Reiz. Sardinien versteht es, zu jeder Jahreszeit mit seinem wilden Charme und seiner Gastfreundschaft zu überzeugen.

Klimatabelle Sardinien
Sardinien ist ein klassisches Ganzjahresziel, aber je nachdem, ob du wandern oder am Strand liegen willst, ändern sich die idealen Monate gewaltig. Das Klima ist mediterran: heiße, trockene Sommer und milde, feuchtere Winter.
Hier ist die Übersicht für die Küstenregionen (im Landesinneren und in den Bergen ist es meist ein paar Grad kühler):
Monat | Max. Temp. | Min. Temp. | Sonnenstd. | Regentage | Wassertemp. |
Januar | 14°C | 6°C | 4 | 7 | 14°C |
Februar | 15°C | 6°C | 5 | 7 | 13°C |
März | 17°C | 8°C | 6 | 6 | 14°C |
April | 19°C | 10°C | 7 | 6 | 15°C |
Mai | 23°C | 13°C | 9 | 4 | 18°C |
Juni | 28°C | 17°C | 10 | 2 | 21°C |
Juli | 31°C | 20°C | 11 | 1 | 24°C |
August | 31°C | 20°C | 10 | 2 | 25°C |
September | 28°C | 18°C | 8 | 4 | 24°C |
Oktober | 24°C | 14°C | 6 | 6 | 21°C |
November | 18°C | 10°C | 4 | 9 | 18°C |
Dezember | 15°C | 7°C | 4 | 9 | 16°C |
Die beste Reisezeit nach Vorhaben
Badeurlaub: Von Juni bis September ist das Wetter am stabilsten. Im Juli und August kann es durch den Schirokko (heißer Wind aus Afrika) auch mal deutlich über 35°C heiß werden.
Wandern & Aktivurlaub: Hier sind der April, Mai sowie der Oktober ideal. Die Insel blüht im Frühling spektakulär auf, während das Meer im Oktober oft noch warm genug für eine Abkühlung nach der Tour ist.
Surfen & Segeln: Sardinien ist bekannt für den Mistral (Nordwestwind). Besonders im Frühjahr und Herbst bietet die Nordküste (z.B. Porto Pollo) erstklassige Bedingungen.
Hinweis: Im August haben die Italiener "Ferragosto" (Ferienzeit). Die Insel ist dann sehr voll und die Preise ziehen kräftig an. Wenn du es entspannter magst, ist der September der absolute Geheimtipp.

Warum nach Sardinien reisen?
Sardinien wird oft als die Karibik Europas bezeichnet, doch diese Beschreibung greift fast zu kurz, da die Insel eine ganz eigene, raue und zugleich elegante Seele besitzt. Ein Hauptgrund für eine Reise auf die zweitgrößte Mittelmeerinsel ist die unvergleichliche Vielfalt der Küstenlandschaften, die von den smaragdgrünen Buchten der Costa Smeralda bis zu den wilden, schroffen Klippen des Golfs von Orosei reicht. Das kristallklare Wasser lädt nicht nur zum Baden, sondern auch zum Segeln und Tauchen ein, während das Licht der Insel eine fast magische Intensität besitzt, die seit jeher Künstler und Erholungssuchende gleichermaßen in ihren Bann zieht. Abseits der Küsten offenbart Sardinien zudem eine archaische Schönheit, die in den duftenden Macchia-Hügeln und den geheimnisvollen prähistorischen Nuraghen-Bauten spürbar wird.
Eine Reise durch lebendige Traditionen und kulinarische Genüsse
Jenseits der spektakulären Natur besticht Sardinien durch eine tief verwurzelte Kultur, die sich in den stolzen Traditionen und der herzlichen Gastfreundschaft der Bewohner widerspiegelt. Wer durch die engen Gassen der Bergdörfer schlendert oder die lebendigen Märkte von Cagliari besucht, taucht in eine Welt ein, in der die Zeit langsamer zu vergehen scheint. Diese Entschleunigung findet ihre Vollendung in der sardischen Küche, die weit mehr bietet als klassische italienische Pasta. Die Insel ist berühmt für ihre ehrlichen, bodenständigen Aromen, vom würzigen Pecorino über das hauchdünne Pane Carasau bis hin zu den herzhaften Fleischgerichten des Hinterlandes. Es ist die Kombination aus unberührter Wildnis, jahrtausendealter Geschichte und einem authentischen Lebensgefühl, die Sardinien zu einem Ziel macht, das man nicht nur besucht, sondern mit allen Sinnen erlebt.

Wann nach Sardinien reisen?
Die ideale Zeit für eine Reise nach Sardinien hängt stark davon ab, ob Sie die Insel für einen klassischen Strandurlaub, aktive Naturerlebnisse oder kulturelle Entdeckungen besuchen möchten. Grundsätzlich erstreckt sich die beste Reisezeit von Mai bis Oktober, wobei jeder Monat seinen ganz eigenen Charakter besitzt. Während der Hochsommer im Juli und August mit Temperaturen oft über 30°C und sehr trockenem Wetter die meisten Badeurlauber anzieht, ist diese Phase auch die geschäftigste und teuerste Zeit, besonders rund um den italienischen Feiertag Ferragosto am 15. August.
Die Wahl des Zeitpunkts nach Urlaubsinteressen
Für Reisende, die die Insel aktiv erkunden möchten, bieten sich vor allem der Frühling und der frühe Herbst an. Im April und Mai verwandelt sich Sardinien in ein blühendes Naturparadies, das bei milden Temperaturen um die 20°C perfekt für Wanderungen und Radtouren geeignet ist, auch wenn das Meer zu dieser Zeit meist noch recht frisch ist. Wer hingegen leere Strände mit bereits angenehm warmem Wasser sucht, findet im September und bis weit in den Oktober hinein ideale Bedingungen vor. In diesen Monaten hat sich das Mittelmeer über den Sommer aufgeheizt, während die großen Touristenströme bereits abgezogen sind und die Preise für Unterkünfte spürbar sinken. Im Winter von November bis März zeigt sich die Insel von ihrer authentischen, aber auch regenreicheren Seite, was sich vor allem für Kulturinteressierte und Ruhesuchende anbietet, da viele touristische Einrichtungen in den Küstenorten in dieser Zeit geschlossen bleiben.lle suchen und auf das klassische Badevergnügen verzichten können.

Offizielle Tourismus-Websites Sardinien
Sardinien bietet eine Vielzahl an Informationsquellen, von offiziellen Regierungsportalen bis hin zu leidenschaftlichen Reiseblogs.
Hier ist eine kuratierte Auswahl der besten Adressen für deine Reiseplanung:
🏛️ Offizielle Tourismus-Portale
Diese Seiten bieten die verlässlichsten Informationen zu Infrastruktur, Geschichte und offiziellen Veranstaltungen.
SardegnaTurismo Das offizielle Portal der Region Sardinien. Es ist sehr umfangreich, auf Deutsch verfügbar und bietet detaillierte Karten, Beschreibungen der Regionen (Norden, Süden, Zentrum, etc.) sowie einen Veranstaltungskalender.
Italia.it - Sardinien Die offizielle Seite des italienischen Tourismusverbandes. Sie eignet sich hervorragend für einen schnellen Überblick über die wichtigsten Highlights und das kulturelle Erbe der Insel.
Lokale Tourismusbüros: Für spezifische Küstenabschnitte lohnen sich oft die spezialisierten Seiten der Gemeinden, z. B.:
Alghero: algheroturismo.eu
Olbia: olbiaturismo.it
✍️ Hilfreiche Reiseblogs (Deutschsprachig)
Blogs sind oft besser geeignet, um "echte" Geheimtipps und authentische Eindrücke zu finden, die über die Standard-Reiseführer hinausgehen.
Pecora Nera (Das schwarze Schaf) Wahrscheinlich der authentischste Blog über Sardinien. Die Autorin lebt teilweise vor Ort und gibt Tipps abseits der Touristenmassen, besonders für die Nebensaison und das Landesinnere. Ideal für "Sardinien-Kenner" und solche, die es werden wollen.
Sardinia Natour Blog Ein spezialisierter Reiseanbieter mit einem sehr informativen Blog zu Roadtrips, nachhaltigem Reisen und kinderfreundlichen Stränden.
Inspiration de la Vie Bietet sehr ästhetische und praktische Guides für Rundreisen, inklusive spezifischer Tipps für Fotospots und die schönsten Buchten (z. B. La Maddalena).
Jill on Journey Fokus auf Roadtrips und Outdoor-Aktivitäten wie Wandern (z. B. Gorropu Schlucht oder Cala Goloritzé).
💡 Kurze Tipps zur Nutzung
Saisonalität: Achte bei Blogbeiträgen auf das Datum. Sardinien verändert sich zwischen Hochsommer (August) und Nebensaison (Mai/Oktober) drastisch. Viele Blogs empfehlen ausdrücklich die Nebensaison.
Nischenwissen: Wenn du dich für das ursprüngliche Sardinien interessierst, such auf den Blogs nach dem Begriff "Agriturismo" (Essen bei Bauernhöfen) – das ist oft das kulinarische Highlight jeder Reise.

Einreisebestimmungen Sardinien
Da Sardinien zu Italien gehört, gelten für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die einheitlichen Regelungen des Schengen-Raums sowie die nationalen italienischen Bestimmungen. Hier ist eine Übersicht der aktuellen Anforderungen ohne klassische Aufzählungen.
Einreise aus Deutschland
Reisende mit deutscher Staatsangehörigkeit benötigen für die Einreise nach Sardinien lediglich ein gültiges Ausweisdokument. Da Italien und Deutschland beide Mitglieder des Schengen-Abkommens sind, finden an den Grenzen in der Regel keine systematischen Personenkontrollen statt, dennoch muss ein gültiger Personalausweis oder Reisepass mitgeführt werden. Ein Visum ist für touristische Aufenthalte nicht erforderlich. Besondere gesundheitliche Nachweise oder Registrierungsformulare, die während der Pandemiezeit verpflichtend waren, sind derzeit vollständig aufgehoben. Es wird jedoch empfohlen, die europäische Krankenversicherungskarte mitzuführen, um im medizinischen Notfall problemlos behandelt zu werden.
Einreise aus Österreich
Für Personen mit österreichischer Staatsbürgerschaft gestaltet sich die Reise nach Sardinien ebenso unkompliziert wie aus anderen EU-Ländern. Als Reisedokumente werden sowohl der Reisepass als auch der Personalausweis akzeptiert, sofern diese für die Dauer des Aufenthalts gültig sind. Da Österreich ein Nachbarland Italiens ist, entfallen bei der direkten Einreise auf dem Landweg oder per Flugzeug die Zollkontrollen für Waren des persönlichen Bedarfs. Es gelten die allgemeinen EU-Zollbestimmungen für Tabak und Alkohol. Spezielle Einreiseformulare für die Insel Sardinien existieren aktuell nicht mehr, sodass eine spontane Reise ohne bürokratische Vorabmeldungen möglich ist.
Einreise aus der Schweiz
Obwohl die Schweiz kein Mitglied der Europäischen Union ist, gehört sie zum Schengen-Raum, was die Einreise nach Sardinien für Schweizer Bürger erheblich erleichtert. Die Identitätskarte oder der Reisepass sind als Ausweisdokumente absolut ausreichend und müssen bei der Einreise vorgewiesen werden können. Da die Schweiz nicht der EU-Zollunion angehört, sollten Reisende beachten, dass für die Einfuhr von Waren nach Italien die entsprechenden Freimengen für Nicht-EU-Staaten gelten können, auch wenn die Personenkontrollen meist wegfallen. In Bezug auf gesundheitliche Bestimmungen gibt es für Schweizer Reisende derzeit keine Einschränkungen oder Verpflichtungen zur Vorlage von Impf- oder Testzertifikaten.
Offizielle Informationen der Länder
Für tagesaktuelle Details und spezifische Sicherheitshinweise können Sie die offiziellen Portale der jeweiligen Außenministerien nutzen.

Bezahlung und Mobilität in Sardinien
Sardinien ist eine Insel der Gegensätze – modern beim Bezahlen, aber oft angenehm entschleunigt (oder herausfordernd) bei der Mobilität.
Hier ist der kompakte Guide für deine Planung:
💶 Bezahlung: Karte oder Cash?
Da Sardinien zu Italien gehört, zahlst du in Euro.
Kreditkarten: Visa und Mastercard werden fast überall akzeptiert (Supermärkte, Tankstellen, Restaurants). Wichtig: Für Mietwagen benötigst du fast immer eine „echte“ Kreditkarte (keine Debitkarte) für die Kaution. Keine Kreditkarte? Dann schaut mal hier auf Tarifcheck vorbei!*
Bargeld: In abgelegenen Bergdörfern, kleinen Strandbars oder für Kleinstbeträge (Espresso für 1,20 €) ist Cash weiterhin König. Geldautomaten (Bancomat) findest du in jedem größeren Ort.
Parkgebühren: An Stränden und in Städten ist Parken oft teuer (1–2 €/Std.). Die App EasyPark ist hier ein Lebensretter, damit du nicht ständig Kleingeld suchen musst.
🚗 Mobilität: Mietwagen vs. Öffis
1. Mietwagen (Empfohlen für Entdecker)
Wenn du die versteckten Traumbuchten und das wilde Hinterland sehen willst, ist ein Auto fast unverzichtbar.
Buchung: Buche vorab online (oft deutlich günstiger). Mietwagen in Italien findet ihr auf Check24!*
Voraussetzungen: Mindestalter meist 21 Jahre (oft mit Jungfahrergebühr bis 25). Du brauchst Führerschein, Ausweis und die Kreditkarte des Hauptfahrers.
Straßen: Es gibt keine Maut auf Sardinien! Die Straßen sind oft kurvig, aber gut ausgebaut. Achte auf die „ZTL“ (verkehrsberuhigte Zonen) in Innenstädten – dort drohen hohe Bußgelder für Unbefugte.
2. Öffentlicher Nahverkehr (Für Geduldige)
Es ist möglich, die Insel ohne Auto zu bereisen, erfordert aber gute Planung.
Bus (ARST): Das wichtigste Transportmittel. Die blauen Busse verbinden fast alle Orte.
Tickets: Kaufst du am besten vorab in Tabakläden (Tabacchi), an Busbahnhöfen oder über Apps wie DropTicket oder Around Sardinia. Im Bus sind sie teurer oder gar nicht erhältlich.
Bahn (Trenitalia & ARST): Verbindet die großen Städte (Cagliari, Sassari, Olbia).
Tipp: Der Trenino Verde ist eine historische Schmalspurbahn, die im Sommer durch traumhafte Landschaften zuckelt – eher ein Ausflugserlebnis als ein schnelles Transportmittel.
Flughafentransfer: Cagliari hat eine sehr gute Zuganbindung zum Flughafen; in Olbia und Alghero nutzt du meist Shuttle-Busse.
💡 Mein Insider-Tipp
Verlass dich nicht auf Fahrplanaushänge an Bushaltestellen – die sind oft veraltet oder gar nicht vorhanden. Nutze die Website von ARST oder Google Maps, aber plane immer einen Puffer ein. Auf Sardinien nimmt man es mit der Pünktlichkeit manchmal etwas lockerer.




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