
Optimale Reisezeit für Island
Island ist ein Land der extremen Kontraste, in dem die Natur die Regie führt und sich zu jeder Jahreszeit in einem völlig neuen Gewand präsentiert. Die Frage nach der optimalen Reisezeit lässt sich daher nicht mit einem einzigen Datum beantworten, sondern gleicht eher der Wahl zwischen verschiedenen Welten. Während die Sommermonate mit endloser Helligkeit und milden Temperaturen locken, bietet die kalte Jahreszeit eine magische Stille und das spektakuläre Tanzen der Polarlichter. Wer Island besucht, muss sich darauf einstellen, dass das Wetter launisch ist und sich innerhalb von Minuten von strahlendem Sonnenschein in einen peitschenden Schneesturm verwandeln kann – ein Umstand, der den rauen Charme der Insel jedoch nur unterstreicht.
Inhalt:
Das Erwachen der schüchternen Farben
Wenn der Frühling Einzug hält, beginnt auf Island ein zaghafter, aber faszinierender Wandel. In den Monaten April und Mai schmilzt der Schnee in den Küstenregionen und macht Platz für die ersten kräftigen Grüntöne der Moose und Flechten. Dies ist die Zeit der Rückkehrer: Die charmanten Papageientaucher lassen sich an den Klippen nieder und die Zugvögel erfüllen die Luft mit Leben. Der Frühling ist eine Phase des Übergangs, in der man oft noch die Gelegenheit hat, letzte Nordlichter am Nachthimmel zu erspähen, während die Tage bereits merklich länger werden. Ein großer Vorteil dieser Reisezeit ist die relative Ruhe, da die großen Touristenströme noch auf sich warten lassen und die Preise für Unterkünfte oft moderater ausfallen als in der Hochsaison.

Die Herrschaft der Mitternachtssonne
Sobald der Juni beginnt, taucht Island in ein Licht, das niemals ganz erlischt. Der Sommer ist zweifellos die beliebteste Reisezeit, denn die Mitternachtssonne schenkt den Reisenden nahezu 24 Stunden Tageslicht. Dies ermöglicht ausgedehnte Erkundungstouren bis tief in die Nacht, ohne jemals im Dunkeln zu stehen. Die Temperaturen klettern nun auf milde 10 bis 15 Grad, und das Hochland öffnet seine Pisten für Abenteurer, die das unbewohnte Landesinnere mit Geländewagen erkunden möchten. Es ist die einzige Zeit im Jahr, in der Wanderwege wie der berühmte Laugavegur sicher begehbar sind und die gesamte Insel von den Westfjorden bis in den Osten problemlos bereist werden kann.
Das goldene Leuchten vor dem Frost
Im September und Oktober verwandelt sich die Insel in ein flammendes Meer aus Gold, Orange und tiefem Rot. Der Herbst in Island ist kurz, aber von einer melancholischen Schönheit geprägt, die Fotografen aus aller Welt anzieht. Wenn die Sonne tiefer steht, wirft sie lange Schatten über die Lavafelder und taucht die Wasserfälle in ein besonders weiches Licht. Die Nächte werden nun wieder dunkel genug, um die Jagd nach den Aurora Borealis zu eröffnen, während die Luft noch frisch und die Straßen meist gut befahrbar sind. Wer die herbstliche Einsamkeit sucht und das spektakuläre "Schafabtrieb"-Fest – das Rettir – miterleben möchte, findet in dieser Zeit sein persönliches Island-Glück.

Das Reich der tanzenden Lichter
Wenn der Winter die Insel fest im Griff hat, zeigt sich Island von seiner dramatischsten Seite. Von November bis März dominieren Eis und Schnee das Landschaftsbild, und die Tageslichtstunden schrumpfen auf ein Minimum zusammen. Doch genau diese Dunkelheit ist die Leinwand für das beeindruckendste Schauspiel der Natur: die Polarlichter. Der Winter bietet zudem Erlebnisse, die zu keiner anderen Zeit möglich sind, wie etwa den Besuch von tiefblauen, natürlichen Eishöhlen in den Gletschern oder ein Bad in einer dampfenden heißen Quelle, während um einen herum Schneeflocken vom Himmel fallen. Es ist eine Reise für jene, die die Herausforderung der Elemente nicht scheuen und die majestätische Stille einer vereisten Welt zu schätzen wissen.
Optimale Reisezeit Island - Ein Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die optimale Reisezeit für Island ganz von den persönlichen Wünschen abhängt. Wer das volle Programm an Wanderungen und das Hochland erleben möchte, kommt um den Sommer nicht herum. Wer jedoch die Mystik der Nordlichter und die glitzernde Pracht des Eises sucht, sollte den Winter wählen. Island ist kein Ziel für eine einmalige Reise, sondern ein Ort, der dazu einlädt, ihn in jedem seiner vier unterschiedlichen Gewänder immer wieder neu zu entdecken.

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Optimale Reisezeit für Island in Stichpunkten
Island, das Land aus Feuer und Eis, bietet das ganze Jahr über unvergessliche Erlebnisse, aber die optimale Reisezeit hängt stark von den individuellen Interessen und geplanten Aktivitäten ab.
Sommer (Juni bis August)
Dies ist die beliebteste Reisezeit, da die Temperaturen am mildesten sind (durchschnittlich 10-15 °C) und die Tage am längsten sind.
Die Mitternachtssonne ermöglicht es, 24 Stunden lang Tageslicht zu genießen, was ideal für Erkundungstouren und Outdoor-Aktivitäten ist.
Die Straßen im Hochland sind geöffnet, sodass auch entlegenere Gebiete zugänglich sind.
Dies ist die beste Zeit für Wanderungen, Walbeobachtungen und die Erkundung der atemberaubenden Naturlandschaften.
Übergangszeiten (Mai und September)
Diese Monate bieten eine gute Balance zwischen angenehmem Wetter und weniger Touristen.
Die Landschaft erstrahlt in voller Blüte oder in den warmen Farben des Herbstes.
Dies ist eine ideale Zeit für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern und Radfahren, da die Temperaturen noch mild sind.
September ist auch der Beginn der Nordlichtsaison.
Winter (Oktober bis April)
Die Wintermonate sind ideal für Reisende, die das Nordlicht erleben möchten.
Die schneebedeckte Landschaft bietet eine magische Atmosphäre.
Eishöhlen-Touren und Schneemobilfahrten sind beliebte Aktivitäten.
Die Temperaturen können jedoch sehr kalt sein (durchschnittlich 0 bis -5 °C), und es gibt nur wenige Tageslichtstunden.
Fazit
Für Outdoor-Aktivitäten und die Erkundung der Natur sind die Sommermonate ideal.
Für Nordlichtbeobachtungen sind die Wintermonate am besten geeignet.
Die Übergangszeiten bieten eine gute Balance zwischen Wetter und Touristendichte.
Es ist wichtig zu beachten, dass das Wetter in Island sehr unvorhersehbar sein kann.
Reisende sollten daher immer auf wechselhaftes Wetter vorbereitet sein und entsprechende Kleidung mitbringen.

Klimatabelle Island (Orientierung an Reykjavík)
Hier ist eine Übersicht der durchschnittlichen Temperaturen in Island (Beispiel Reykjavík). Bitte beachte, dass das Wetter in Island sehr wechselhaft ist („Wenn dir das Wetter nicht passt, warte fünf Minuten“), aber diese Werte geben dir eine gute Orientierung für deine Planung.
Monat | Tagestemperatur | Nachttemperatur | Wassertemperatur | Sonnenstunden/Tag | Niederschlag (mm) |
Jan | 2 | -2 | 5 | 1 | 80 |
Feb | 3 | -2 | 4 | 2 | 80 |
Mär | 3 | -2 | 5 | 4 | 75 |
Apr | 6 | 1 | 6 | 6 | 55 |
Mai | 9 | 4 | 7 | 7 | 50 |
Jun | 12 | 7 | 9 | 7 | 50 |
Jul | 14 | 9 | 10 | 6 | 50 |
Aug | 13 | 8 | 10 | 5 | 70 |
Sep | 10 | 6 | 9 | 4 | 70 |
Okt | 7 | 3 | 7 | 3 | 80 |
Nov | 4 | 0 | 6 | 1 | 75 |
Dez | 3 | -1 | 5 | 1 | 90 |
Wichtige Fakten für deine Reise
Der Norden: In Akureyri oder am Mývatn-See ist es im Sommer oft etwas wärmer (bis zu 20°C möglich), im Winter dafür deutlich kälter und schneereicher als in Reykjavík.
Der Wind: Die gefühlte Temperatur liegt durch den oft starken Wind meist deutlich unter den gemessenen Werten. Eine winddichte Jacke ist das wichtigste Kleidungsstück.
Tageslicht: Im Juni wird es fast gar nicht dunkel (Mittsommer), während du im Dezember nur etwa 4 bis 5 Stunden Tageslicht hast.

Warum nach Island reisen?
Island ist ein Reiseziel, das die gewohnte Vorstellung von Natur komplett auf den Kopf stellt. Wer die Insel besucht, begibt sich in eine Welt, in der die Elemente noch immer den Ton angeben und die Erdgeschichte zum Greifen nah scheint. Die Faszination beginnt bereits bei der schieren Weite und der Unberührtheit der Landschaft, die von tiefschwarzen Lavaströmen bis hin zu leuchtend grünen Moosfeldern reicht. Es ist die seltene Kombination aus rauer Wildnis und einer fast schon meditativen Stille, die Reisende immer wieder in ihren Bann zieht. Man spürt hier eine tiefe Verbindung zur Natur, die in unserem hektischen Alltag oft verloren geht, während man an einsamen Fjorden entlangfährt oder das goldene Licht der Mitternachtssonne genießt.
Die magische Kraft der Kontraste
Besonders beeindruckend ist das ständige Zusammenspiel von Feuer und Eis, das die Geologie der Insel prägt. Hier kann man am Vormittag über gewaltige Gletscher wandern und den Nachmittag in den dampfenden Wassern einer natürlichen Thermalquelle verbringen, während im Hintergrund aktive Vulkansysteme die Landschaft formen. Diese Urgewalten schaffen Szenarien, die fast surreal wirken, wie etwa die tanzenden Nordlichter am winterlichen Nachthimmel oder tosende Wasserfälle, die mit einer unglaublichen Macht in tiefe Schluchten stürzen. Island ist dabei nicht nur ein Ort für Abenteurer, sondern auch für Menschen, die nach Inspiration und echter Entschleunigung suchen. Die Herzlichkeit der Isländer und ihre enge Verbundenheit zu Mythen und Sagen verleihen der Reise zudem eine kulturelle Tiefe, die weit über das bloße Sightseeing hinausgeht.

Was muss man in Island gesehen haben?
Island ist ein Ort, an dem die Natur im Grunde die Regie führt. Je nachdem, wie viel Zeit du hast, gibt es ein paar absolute „Must-Sees“, die von geologischen Wundern bis hin zu entspannten Thermalbädern reichen.
Hier ist eine Übersicht der Highlights, unterteilt nach Regionen:
1. Der Golden Circle (Die Klassiker)
Das ist die beliebteste Route, da sie nah an Reykjavík liegt und an einem Tag machbar ist.
Thingvellir Nationalpark: Hier driften die eurasische und die nordamerikanische Erdplatte auseinander. Man kann buchstäblich zwischen den Kontinenten spazieren.
Geysir-Strokkur: Der aktivste Geysir des Landes, der etwa alle 5–10 Minuten eine heiße Wassersäule in den Himmel schießt.
Gullfoss: Ein gewaltiger Wasserfall, der in zwei Stufen in eine tiefe Schlucht stürzt.
2. Die Südküste (Wasserfälle & schwarze Strände)
Wenn du dramatische Kontraste suchst, ist der Süden unschlagbar.
Seljalandsfoss & Skógafoss: Zwei der berühmtesten Wasserfälle. Hinter den Seljalandsfoss kann man sogar hinter die Wasserwand laufen.
Reynisfjara: Ein pechschwarzer Lavastrand mit beeindruckenden Basaltsäulen. Aber Vorsicht: Die Wellen dort sind tückisch!
Vatnajökull & Jökulsárlón: Der größte Gletscher Europas und die dazugehörige Gletscherlagune, auf der tiefblaue Eisberge treiben. Direkt daneben liegt der Diamond Beach, wo Eisbrocken wie Diamanten im schwarzen Sand glitzern.
3. Der Westen & Norden (Das „echte“ Island)
Wenn du etwas mehr Ruhe vor den Touristenmassen suchst:
Snæfellsnes Halbinsel: Oft als „Island in Miniatur“ bezeichnet, weil es dort alles gibt: Vulkane, Gletscher, Fjorde und den meistfotografierten Berg des Landes, den Kirkjufell.
Mývatn-Region (Norden): Eine surreale Landschaft aus Pseudokratern, blubbernden Schlammtöpfen und dem „Mývatn Nature Bath“ (oft die entspanntere Alternative zur Blue Lagoon).
Ein kleiner Realitätscheck: Die Blue Lagoon ist zwar wunderschön, aber oft sehr voll und teuer. Wenn du es authentischer magst, such nach der „Secret Lagoon“ oder den vielen natürlichen heißen Quellen in den Highlands.

Wann nach Island reisen?
Wann die beste Reisezeit für Island ist, hängt ganz von deinen persönlichen Plänen ab, da die Insel zu jeder Jahreszeit ein völlig anderes Gesicht zeigt. Die meisten Reisenden wählen die Sommermonate von Juni bis August, da das Wetter dann mit Temperaturen zwischen 10°C und 15°C am stabilsten ist und die berühmte Mitternachtssonne fast 24 Stunden Tageslicht für ausgedehnte Roadtrips bietet. In dieser Zeit sind auch die abgelegenen Pisten im Hochland befahrbar und die Chancen für Walbeobachtungen sowie Wanderungen stehen am besten. Wer es hingegen ruhiger mag und die Kosten für Unterkünfte senken möchte, findet im Mai oder September ideale Bedingungen, da die Natur dann entweder im frischen Grün erwacht oder in herbstlichen Farben leuchtet, während die großen Touristenströme ausbleiben.
Magische Nächte und winterliche Abenteuer
Für Fans der Nordlichter ist das Winterhalbjahr zwischen Oktober und März die ideale Wahl, wenn die langen, dunklen Nächte die besten Voraussetzungen für das tanzende Himmelslicht bieten. Trotz der Kälte lockt der Winter mit einzigartigen Erlebnissen wie dem Besuch natürlicher Eishöhlen, Entspannung in heißen Thermalquellen bei frostigen Außentemperaturen und einer tief verschneiten Landschaft. Auch wenn die Tage in dieser Zeit kurz sind und manche Straßen im Landesinneren gesperrt bleiben, entschädigt die mystische Atmosphäre und die Chance auf die Aurora Borealis für die wetterbedingten Einschränkungen.
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Offizielle Tourismus-Websites Island
Wenn du eine Reise nach Island planst, gibt es eine Handvoll Websites, die absolut essenziell sind – nicht nur für die Inspiration, sondern vor allem für deine Sicherheit. Da sich das Wetter und die Straßenbedingungen dort im Minutentakt ändern können, gehören diese Lesezeichen in jeden Browser.
Hier ist die kuratierte Liste der offiziellen und wichtigsten privaten Seiten:
1. Die offiziellen Tourismus-Portale
Diese Seiten bieten den besten Überblick über Regionen, Aktivitäten und allgemeine Einreisebestimmungen.
Visit Iceland: Die offizielle Tourismus-Seite. Sie ist hervorragend auf Deutsch verfügbar und bietet Inspiration für alle Regionen (Süden, Norden, Westfjorde etc.) sowie einen CO2-Fußabdruck-Rechner für deine Reise.
Island.is: Das offizielle Regierungsportal. Hier findest du alles zu formellen Themen wie Visabestimmungen oder aktuellen Einreisehinweisen.
2. Überlebenswichtig: Sicherheit & Wetter
Island ist wunderschön, kann aber gefährlich sein. Diese drei Seiten solltest du während deiner Reise täglich prüfen:
SafeTravel.is: Die wichtigste Seite für Outdoor-Sicherheit. Hier kannst du deinen Reiseplan hinterlegen (damit die Rettungskräfte im Notfall wissen, wo du bist) und aktuelle Warnungen zu Stürmen oder Vulkanausbrüchen sehen.
Road.is: Die Live-Karte des isländischen Straßenamtes. Sie zeigt dir in Echtzeit, welche Straßen gesperrt (rot), vereist (blau) oder gut befahrbar (grün) sind. Unverzichtbar für Mietwagen-Touren!
Vedur.is: Das isländische Meteorologische Amt. Verlass dich nicht auf die Wetter-App deines Handys; nur Vedur zeigt dir die für Island so wichtigen Windgeschwindigkeiten und die Nordlicht-Vorhersage präzise an.
3. Hilfreiche Blogs & Spezialisten
Wenn du Insider-Tipps suchst, die über die Standard-Reiseführer hinausgehen, sind diese deutschsprachigen Quellen sehr empfehlenswert:
Reisewut.com: Ein sehr detaillierter Blog mit Fokus auf Fotografie und Roadtrips. Besonders die Tipps zu Mietwagen und 4x4-Fahrzeugen sind Gold wert.
Viel-unterwegs.de: Bietet umfassende Reiseberichte für jede Jahreszeit und praktische Packlisten.
Katla Travel & Island ProTravel: Die führenden deutschen Spezial-Reiseveranstalter. Selbst wenn du individuell buchst, bieten deren Kataloge und Blogs eine super Orientierung für Routenplanungen.
Ein kleiner Tipp für deine Planung:
In Island ist Bargeld fast komplett überflüssig. Du kannst sogar öffentliche Toiletten am Ende der Welt mit Kreditkarte oder Apple/Google Pay bezahlen. Pack also lieber eine gute Powerbank für dein Handy ein als einen dicken Geldbeutel!

Einreisebestimmungen Island
Für die Einreise nach Island gelten im Jahr 2026 für Staatsangehörige aus Deutschland, Österreich und der Schweiz weitgehend einheitliche Regelungen, da Island zwar kein Mitglied der EU, aber Teil des Schengen-Raums ist. Hier sind die spezifischen Details für die jeweiligen Länder.
Deutschland
Deutsche Staatsangehörige können für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen visumfrei nach Island einreisen. Als Reisedokumente werden sowohl der Reisepass als auch der Personalausweis anerkannt, wobei beide Dokumente auch in der vorläufigen Variante akzeptiert werden. Wichtig ist, dass die Ausweispapiere für die gesamte Dauer des Aufenthalts gültig sein müssen. Kinder benötigen zwingend ein eigenes Ausweisdokument, da Einträge im Reisepass der Eltern nicht mehr gültig sind. Bei einer Einreise über das Vereinigte Königreich ist zu beachten, dass dort in der Regel ein Reisepass erforderlich ist. Für die medizinische Versorgung vor Ort sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden, wobei der Abschluss einer zusätzlichen Reisekrankenversicherung mit Rückholoption empfohlen wird.
Österreich
Reisende mit österreichischer Staatsbürgerschaft profitieren ebenfalls von der Visumfreiheit für Kurzaufenthalte bis zu 90 Tagen. Die Einreise ist mit einem gültigen Reisepass oder einem gültigen Personalausweis möglich. Auch hier müssen die Dokumente mindestens für die Zeit des geplanten Aufenthalts gültig sein. Obwohl Island keine strengen Restgültigkeitsdauern von sechs Monaten vorschreibt, wie es in einigen Nicht-Schengen-Staaten üblich ist, sollte das Dokument in einwandfreiem Zustand sein. Für die Einfuhr von spezieller Ausrüstung, wie etwa gebrauchten Angelgeräten oder Reitkleidung, gelten strikte Desinfektionsvorschriften, um die isländische Natur zu schützen. Ein Nachweis über eine entsprechende Reinigung muss bei der Zollkontrolle vorgelegt werden können.

Schweiz
Schweizer Bürgerinnen und Bürger benötigen für die Einreise nach Island kein Visum, sofern der Aufenthalt rein touristisch ist und 90 Tage nicht überschreitet. Als Identitätsnachweis genügt eine gültige Identitätskarte oder ein gültiger Reisepass. Bei einem geplanten Aufenthalt von mehr als drei Monaten ist jedoch eine Registrierung bei den isländischen Behörden erforderlich. Da die Schweiz wie Island zum Schengen-Raum gehört, finden an den Grenzen normalerweise keine systematischen Personenkontrollen statt, dennoch ist das Mitführen eines gültigen Ausweises jederzeit verpflichtend. Für die Einfuhr von Medikamenten wird Schweizer Reisenden empfohlen, ein ärztliches Attest in englischer Sprache mitzuführen, falls es sich um verschreibungspflichtige Präparate handelt.
Weiterführende Informationen der Behörden (Island)
Detaillierte und tagesaktuelle Informationen zur Sicherheitslage sowie zu den Einreisebestimmungen bieten die offiziellen Portale der Außenministerien und Fachbehörden:
Auswärtiges Amt Deutschland – Reise- und Sicherheitshinweise Island
BMEIA Österreich – Reiseinformation Island
EDA Schweiz – Reisehinweise für Island
Zollbestimmungen – Offizielle Informationen der isländischen Zollverwaltung (Skatturinn)
Botschaft von Island in Berlin – Offizielle Webseite

Bezahlung und Mobilität auf Island
Island ist ein faszinierendes Land, das in Sachen Technik und Infrastruktur oft seiner Zeit voraus ist. Hier ist ein kompakter Überblick, wie du dort bezahlst und von A nach B kommst.
💳 Währung und Bezahlen
In Island herrscht fast eine „Cashless Society“. Du könntest theoretisch einen kompletten Urlaub verbringen, ohne jemals eine physische Münze zu sehen.
Währung: Isländische Krone (ISK).
Kreditkarten: Das A und O. Ob beim Hotdog-Stand oder bei der einsamen Toilette im Hochland – alles wird mit Karte (Visa/Mastercard) oder mobil (Apple/Google Pay) bezahlt. Keine Kreditkarte? Dann schaut mal hier auf Tarifcheck vorbei!*
Bargeld: Meist unnötig. Falls du doch welches willst, hebe es am Flughafen ab, aber erwarte, dass manche Orte gar kein Bargeld mehr annehmen.
Wichtig: Für Tankautomaten benötigst du oft eine Kreditkarte mit PIN. Manche Debitkarten funktionieren auch, aber eine echte Kreditkarte ist sicherer.
🚌 Öffentlicher Nahverkehr
Erwarte kein Schienennetz – in Island gibt es keine Züge.
Reykjavík: Die gelben Busse von Strætó decken die Hauptstadtregion gut ab. Es gibt eine App zum Ticketkauf.
Überland: Die Busse verbinden größere Orte, verkehren aber (besonders im Winter) eher selten. Es ist kein klassisches „Hop-on-Hop-off“-Land für Spontane.
Flughafentransfer: Zwischen dem Flughafen Keflavík (KEF) und Reykjavík fahren regelmäßig Shuttle-Busse (Flybus oder Airport Direct). Das ist meist günstiger als ein Taxi.
🚗 Mietwagen und Fahren
Das Auto ist die Freiheit in Island, aber es gibt Spielregeln.
Fahrzeugwahl: Für die Ringstraße reicht im Sommer ein Kleinwagen. Willst du ins Hochland (F-Straßen), ist ein 4x4 (Allrad) gesetzlich vorgeschrieben.
Versicherung: Nimm die „Sand and Ash Protection“. Isländische Winde können Steine und Sand wie Sandstrahler gegen den Lack schleudern.
Wetter & Straßen: Die Seite road.is sollte dein bester Freund sein. Wetterumschwünge sind extrem und Straßen können innerhalb von Minuten gesperrt werden.
💡 Kleiner Tipp am Rande
Tanken ist in Island teuer. Viele Mietwagenfirmen geben dir einen Chip oder Schlüsselanhänger mit, mit dem du bei bestimmten Tankstellenketten (z. B. N1 oder Olís) einen kleinen Rabatt auf den Literpreis oder kostenlosen Kaffee bekommst.

Internet in Island
Mit Yesim in Island bist du gut aufgestellt, besonders wenn du Flexibilität schätzt. Da Island eine hervorragende Mobilfunkabdeckung hat (sogar in abgelegeneren Gebieten wie dem Golden Circle), nutzt Yesim dort meist die starken lokalen Netze wie Siminn oder Nova, oft mit 5G-Unterstützung.
Hier ist ein kompakter Überblick für deine Reiseplanung (Stand März 2026):
1. Tarifoptionen für Island
Yesim bietet verschiedene Modelle an, je nachdem, wie intensiv du das Internet nutzt:
Standard-Datenpakete: Ideal für Kurztrips. Es gibt kleine Pakete (z. B. 1 GB bis 20 GB). Ein 1-GB-Paket startet oft schon bei ca. $0,54 bis $0,94 für eine kurze Laufzeit.
Unlimited Plans: Wenn du viel navigierst (Google Maps) oder Fotos/Videos hochlädst. Preise liegen hier bei etwa $3,60 bis $5,80 pro Tag, abhängig von der Gesamtdauer (7, 15 oder 30 Tage).
Pay-as-you-go (Pay & Fly): Du zahlst nur, was du verbrauchst (ab ca. $1,10 pro GB). Das Guthaben ist 12 Monate gültig – super, wenn du Island nur als Zwischenstopp nutzt oder unregelmäßig online bist.
2. Vorteile & Besonderheiten
Hotspot inklusive: Du kannst dein Datenvolumen mit anderen Geräten (z. B. Laptop oder Partner) teilen.
Installation: Die Aktivierung erfolgt bequem per App oder QR-Code vor der Abreise. In Island angekommen, schaltet sich das Netz automatisch ein.
Keine Telefonnummer: Beachte, dass Yesim-eSIMs in der Regel reine Datentarife sind. Telefonate führst du am besten über WhatsApp, Skype oder FaceTime.
3. Tipps für Island
Netzabdeckung: In Reykjavik und entlang der Ringstraße hast du fast überall LTE oder 5G. In den Highlands (Inland) kann das Signal schwächer werden – lade dir zur Sicherheit Offline-Karten bei Google Maps herunter.
WLAN-Alternative: Viele Mietwagen in Island bieten optionales On-Board-WLAN an. Vergleiche die Kosten; oft ist eine eSIM wie Yesim jedoch günstiger und flexibler, da du sie auch außerhalb des Autos nutzt.
Mach Schluss mit teuren Roaming-Gebühren und genieße Island mit vollem Speed. 👉 Jetzt Yesim für Island holen und sofort online gehen!*

Auslandskrankenversicherung für Island
Für Island ist eine Auslandskrankenversicherung zwar rechtlich nicht für jeden zwingend (wegen der EHIC), aber aus finanzieller Sicht dringend ratsam.
Hier ist die Übersicht, was du für Island wissen musst und wann der Anbieter Auras ins Spiel kommt:
1. Warum eine Versicherung für Island?
Island gehört zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Das bedeutet für gesetzlich Versicherte:
EHIC (Europäische Krankenversicherungskarte): Deine normale deutsche Versichertenkarte (Rückseite) gilt auch in Island. Du hast Anspruch auf medizinisch notwendige Behandlungen in staatlichen Kliniken zu denselben Bedingungen wie Isländer.
Die Kostenfalle: In Island sind hohe Zuzahlungen üblich. Zudem deckt die gesetzliche Kasse niemals einen Krankenrücktransport nach Deutschland ab. Ein Ambulanzflug von Island kann schnell 20.000 € bis 40.000 € kosten.
Private Leistungen: Viele Ärzte in ländlichen Regionen oder spezialisierte Kliniken arbeiten privat. Diese Kosten übernimmt die gesetzliche Kasse oft gar nicht oder nur zu einem Bruchteil.
2. Wann ist "Auras" eine Option?
Auras Insurance ist ein moderner, digitaler Versicherungsanbieter, der sich auf flexible Reiseversicherungen spezialisiert hat. Er ist besonders in folgenden Szenarien eine Überlegung wert:
Szenario | Warum Auras wählen? |
Kurzfristiger Abschluss | Du stehst schon am Flughafen oder bist bereits in Island? Auras erlaubt oft den Abschluss "last minute" via Smartphone. |
Digitale Nomaden / Expats | Wenn du länger in Island bleibst oder von dort aus weiterreist, bietet Auras flexible Tarife (auch monatlich kündbar), die über den Standard-Urlaubsschutz hinausgehen. |
Visa-Anforderungen | Falls du kein EU-Bürger bist und für Island ein Visum benötigst, erfüllen die Policen von Auras in der Regel die geforderten Mindestdeckungssummen (30.000 €). |
Abdeckung von COVID-19 | Auras wirbt offensiv mit der Übernahme von Behandlungskosten und Quarantänekosten im Falle einer Infektion. |
3. Vergleich: Klassisch vs. Auras
Klassische deutsche Anbieter (ca. 10–15 € pro Jahr): Ideal für den Standard-Urlaub. Du hast einen deutschen Ansprechpartner und rechtssichere Verträge nach deutschem Standard.
Auras (ab ca. 1,50 $ pro Tag): Ideal, wenn du maximale Flexibilität brauchst, bereits unterwegs bist oder spezielle "Tech-Features" (wie App-Handhabung) bevorzugst. Für eine einzelne Reise zahlst du oft nur wenige Euro. Für weltweite Auslandskrankenversicherungen empfehle ich euch unseren Partner AURAS. In wenigen Schritten online erledigt und mit unserem Code: "WRTY100487", gibt es nochmal 10% Rabatt auf euren Abschluß.
Zusammenfassung für Island
Wenn du gesetzlich versichert bist, reicht deine Karte für den absoluten Notfall im staatlichen Krankenhaus. Für Bergungskosten (wichtig beim Wandern in Island!), Zuzahlungen und den Rücktransport solltest du jedoch eine Zusatzversicherung haben.
Tipp: Prüfe vorab, ob du bereits über deine Kreditkarte (z. B. Visa Gold/Mastercard Gold) oder eine ADAC-Mitgliedschaft im Ausland versichert bist – oft sind viele Länder dort bereits abgedeckt. Wenn du eine passende Kreditkarte mit Auslandskrankenversicherung haben möchtest dann geh mal auf Tarifcheck und finde die passende Kreditkarte.
Aktivitäten auf Island könnt ihr hier finden und buchen:
Meine Kameraempfehlung:
Die Osmo Action 6 überzeugt durch ihre hervorragende Bildstabilisierung und brillante Bildqualität, die selbst bei dynamischen Szenen kinoreife Ergebnisse liefert. Dank ihrer beeindruckenden Wasserdichtigkeit und speziellen Farbmodi ist sie zudem das ideale Werkzeug für lebendige, kristallklare Aufnahmen in der Unterwasserwelt.
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Flüge nach Island findest du hier:
Island entdecken: Das FAQ zum Land aus Feuer und Eis
1. Wann ist die beste Reisezeit für Island?
Das hängt davon ab, was du erleben möchtest. Der Sommer (Juni bis August) bietet milde Temperaturen, das berühmte „Midnattssól“ (Mitternachtssonne) und geöffnete Hochlandstraßen. Der Winter (September bis März) ist perfekt, um Polarlichter zu sehen und Eishöhlen zu erkunden, erfordert aber Erfahrung beim Fahren auf Schnee und Eis.
2. Brauche ich für Island ein Visum?
Island ist zwar kein Mitglied der EU, gehört aber zum Schengen-Raum. Als deutscher Staatsbürger (oder Bürger eines anderen Schengen-Staates) benötigst du für die Einreise lediglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.
3. Wie teuer ist das Leben in Island?
Island gilt als eines der teuersten Reiseländer der Welt. Besonders alkoholische Getränke, Restaurantbesuche und Benzin sind deutlich teurer als in Deutschland. Ein kleiner Tipp: Kaufe Lebensmittel in Discountern wie „Bónus“ oder „Krónan“ und nutze die kostenlosen Wasserzapfstellen – das Leitungswasser hat exzellente Qualität.
4. Was ist der „Golden Circle“?
Dies ist die beliebteste Touristenroute Islands, die man von Reykjavík aus an einem Tag schaffen kann. Sie umfasst drei Hauptattraktionen:
Den Þingvellir-Nationalpark (Kontinentalspalte).
Das Geothermalgebiet Haukadalur (mit dem aktiven Geysir Strokkur).
Den gewaltigen Wasserfall Gullfoss.
5. Kann man in Island mit Euro bezahlen?
Die offizielle Währung ist die Isländische Krone (ISK). Bargeld ist jedoch fast nirgendwo mehr nötig. Island ist extrem digitalisiert; du kannst selbst den kleinsten Betrag beim Hotdog-Stand oder die Parkgebühr am Wasserfall problemlos mit Kreditkarte oder kontaktlos (Apple/Google Pay) bezahlen.
6. Wie sicher ist das Autofahren auf der Insel?
Die Ringstraße (Route 1) ist gut ausgebaut, aber das Wetter kann sich binnen Minuten ändern. Besonders tückisch ist der starke Wind. Wenn du ins Hochland möchtest, ist ein Allradfahrzeug (4x4) gesetzlich vorgeschrieben, da du dort Flüsse durchqueren musst (F-Roads). Checke immer die Seite road.is vor der Abfahrt.
7. Wo und wann sieht man Polarlichter?
Die Aurora Borealis ist von September bis April sichtbar. Voraussetzungen sind ein dunkler Himmel, wenig Wolken und hohe Sonnenaktivität. Es gibt spezielle Apps (z. B. Hello Aurora), die dir die aktuelle Wahrscheinlichkeit und Bewölkung anzeigen.
8. Ist das Baden in den heißen Quellen gefährlich?
In touristischen Anlagen wie der Blauen Lagune oder der Sky Lagoon ist es absolut sicher und entspannend. Bei „wilden“ heißen Quellen in der Natur solltest du jedoch vorsichtig sein: Das Wasser kann an manchen Stellen kochend heiß sein (100°C), was lebensgefährlich ist. Halte dich immer an die Warnschilder.




