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Beste Reisezeit für die Komoren

Beste Reisezeit für die Komoren


Wer die Komoren besucht, betritt eine Welt, in der die Zeit einem anderen Rhythmus folgt und die Luft stets den schweren, süßen Duft von Ylang-Ylang und Nelken trägt. Diese Inselgruppe im Indischen Ozean, oft als „Inseln des Mondes“ bezeichnet, entzieht sich den klassischen europäischen Vorstellungen von den vier Jahreszeiten. Stattdessen wird das Leben und das Reisen hier vom Wechselspiel der Monsunwinde bestimmt, die das Jahr in eine feuchte und eine trockene Periode teilen. Um die beste Reisezeit für die Komoren zu finden, muss man verstehen, wie sich das Licht, das Meer und die Vegetation in diesem tropischen Paradies wandeln, damit der Traum von einsamen Palmenstränden und vulkanischen Gipfeln nicht im warmen Tropenregen versinkt.



Der tanzende Schleier der Regenzeit


In den Monaten, die wir in Europa als Winter kennen, erwacht auf den Komoren eine gewaltige, grüne Urkraft. Von November bis April legt sich der Nordwestmonsun Kashkazi über die Inseln und bringt eine feuchte, drückende Wärme mit sich, die das Land in ein wahres Gewächshaus verwandelt. In dieser Zeit schwellen die Wasserfälle im Landesinneren an und die Natur explodiert in einem schier unendlichen Spektrum an Grüntönen. Es ist die Zeit der tropischen Schauer, die oft kurz, aber von einer beeindruckenden Intensität sind und den Himmel in ein dramatisches Grau hüllen, bevor die Sonne wieder hervorblitzt. Da dies jedoch auch die Saison der Zyklone ist, erfordert eine Reise in diesen Monaten Abenteuergeist und Flexibilität, da das Meer unruhig sein kann und die Hitze oft stehend und schwer zwischen den Vulkanfelsen verharrt.



Das Erwachen der klaren Horizonte


Wenn die Welt im Norden langsam in den Frühling übergeht, beginnt auf den Komoren eine Phase des sanften Übergangs. Die heftigen Regenfälle ziehen sich allmählich zurück, und der Wind beginnt zu drehen, was die drückende Schwüle vertreibt. Im Mai und Juni klärt sich die Atmosphäre spürbar auf, und die Sichtweiten unter Wasser werden für Taucher und Schnorchler von Tag zu Tag besser. Die Inseln wirken in dieser Zeit wie frisch gewaschen; der Staub ist fortgespült, und die Flora steht in ihrer vollen Pracht, während die Temperaturen auf ein weitaus angenehmeres Niveau sinken. Es ist ein Geheimtipp für Reisende, die die Inseln in ihrer üppigsten Form erleben möchten, ohne die extremen Wetterkapriolen der vorangegangenen Monate fürchten zu müssen.



Die goldene Ära der Passatwinde


Die Monate zwischen Juli und September markieren das klimatische Prunkstück des Archipels und gelten weithin als die beste Reisezeit für die Komoren. Nun regiert der Südostpassat Shusi, der eine stete, kühlende Brise über die Küsten wehen lässt und den Himmel in ein makelloses Azurblau taucht. Es ist die trockenste Zeit des Jahres, in der die Luftfeuchtigkeit sinkt und die Nächte eine angenehme Frische bieten, die zum Verweilen unter dem sternenklaren Tropenhimmel einlädt. Wanderer können nun die Pfade zum Gipfel des Karthala-Vulkans erklimmen, ohne im Schlamm zu versinken, und die sanften Riesen der Meere, die Buckelwale, ziehen in dieser Zeit nah an den Küsten vorbei und machen den Ozean zu einer Bühne für ihre majestätischen Sprünge.



Das letzte Glühen vor dem großen Guss


Bevor sich der Kreis des Jahres schließt, erleben die Komoren im Oktober und frühen November eine Phase der flirrenden Erwartung. Die Luft wird wieder ruhiger, die Winde flauen ab, und die Sonne brennt mit einer sanften Melancholie auf die weißen Sandstrände von Mohéli und Grande Comore herab. Dies ist die Zeit der Ernte und der intensiven Düfte, wenn die Vorboten der nächsten Regenzeit die Luft wieder mit Feuchtigkeit sättigen, was die Farben der Sonnenuntergänge in ein fast unwirkliches Violett und Orange taucht. Für Reisende ist dies die letzte Gelegenheit, die Ruhe vor dem Sturm zu genießen, bevor die ersten schweren Tropfen des Monsuns das Ende der touristischen Hochsaison einläuten und das Land wieder in seinen fruchtbaren Dornröschenschlaf hüllen.



Beste Reisezeit für die Komoren - ein Fazit


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Entscheidung für die beste Reisezeit für die Komoren maßgeblich davon abhängt, ob man die wilde, ungezähmte Natur der Regenzeit oder die strahlende Klarheit des trockenen Winters bevorzugt. Wer jedoch Wert auf stabiles Wetter, exzellente Tauchbedingungen und angenehme Temperaturen legt, sollte seine Reise unbedingt in die Monate von Mai bis Oktober legen. In diesem Fenster zeigen sich die Mondinseln von ihrer gastfreundlichsten Seite und offenbaren all jene Schätze, die sie zu einem der letzten unberührten Geheimnisse des Indischen Ozeans machen.


Landschaft mit Akazienbäumen und Berg im Hintergrund. Text: "Mehr über Reiseziele in Afrika auf: Wandervogel123". Afrikanisches Savannenflair.

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Optimale Reisezeit für die Komoren in Stichpunkten


Die Komoren sind ein wunderschönes Reiseziel im Indischen Ozean, das das ganze Jahr über angenehme Temperaturen bietet. Allerdings gibt es einige Faktoren, die bei der Wahl der optimalen Reisezeit berücksichtigt werden sollten:


Trockenzeit (Mai bis Oktober):

  • Dies gilt allgemein als die beste Reisezeit für die Komoren.

  • In diesen Monaten ist das Wetter trockener und die Temperaturen sind milder, was ideal für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Tauchen und Schnorcheln ist.

  • Die Luftfeuchtigkeit ist in dieser Zeit geringer, was den Aufenthalt angenehmer macht.


Regenzeit (November bis April):

  • In dieser Zeit kann es zu starken Regenfällen und hohen Luftfeuchtigkeitswerten kommen.

  • Die Temperaturen sind zwar immer noch warm, aber das Wetter kann unbeständiger sein.

  • Die Regenzeit kann jedoch auch ihre Vorteile haben, da die Landschaft üppig und grün ist.


Weitere wichtige Informationen:

  • Die Temperaturen auf den Komoren liegen das ganze Jahr über zwischen 20°C und 30°C.

  • Die Wassertemperatur ist angenehm warm und eignet sich perfekt zum Schwimmen und Tauchen.

  • Es ist ratsam, sich vor der Reise über die aktuellen Wetterbedingungen zu informieren.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Trockenzeit von Mai bis Oktober die optimalen Bedingungen für eine Reise auf die Komoren bietet.


Sicherheit auf den Komoren

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Klimatabelle Komoren


Auf den Komoren herrscht ein tropisch-maritimes Klima, das stark durch den Indischen Ozean geprägt ist. Die Temperaturen schwanken im Jahresverlauf nur gering, allerdings gibt es deutliche Unterschiede bei den Niederschlägen.

Hier ist die Übersicht der durchschnittlichen Klimadaten (fokussiert auf die Hauptstadt Moroni):

Klimatabelle Komoren (Moroni)

Monat

Max. Temp.

Min. Temp.

Sonnenstd./Tag

Regentage (ca.)

Wassertemp.

Januar

30°C

23°C

6

19

28°C

Februar

31°C

23°C

6

16

28°C

März

31°C

23°C

7

18

28°C

April

31°C

22°C

7

18

27°C

Mai

30°C

21°C

7

12

27°C

Juni

28°C

20°C

8

9

26°C

Juli

28°C

19°C

7

8

25°C

August

27°C

18°C

8

7

25°C

September

28°C

19°C

8

7

25°C

Oktober

30°C

21°C

8

9

26°C

November

31°C

22°C

8

11

27°C

Dezember

31°C

23°C

7

17

28°C


Die zwei Hauptjahreszeiten


  • Die heiße Regenzeit (November bis April):

    Bestimmt durch den Nordwestmonsun ("Kashkazi"). Es ist schwül mit hohen Temperaturen um die 30°C. Der Januar ist statistisch der regenreichste Monat. In dieser Zeit besteht auch ein gewisses Risiko für tropische Wirbelstürme (Zyklone).

  • Die kühlere Trockenzeit (Mai bis Oktober):

    Geprägt durch den Südostpassat ("Kusi"). Die Luftfeuchtigkeit sinkt, und die Temperaturen sind mit 27–28°C am Tag sehr angenehm. Die Nächte können vor allem im August auf bis zu 18°C abkühlen.


Wichtige Besonderheiten


  • Mikroklima: In den Gebirgsregionen (z. B. am Vulkan Karthala) ist es deutlich kühler und es fällt wesentlich mehr Regen als an den Küsten (bis zu 5.000 mm pro Jahr).

  • Wassertemperatur: Mit 25°C bis 28°C ist das Meer das ganze Jahr über warm genug zum Baden und Tauchen.


Empfehlungen zur Reisezeit


  • Beste Reisezeit: Von Juni bis Oktober. In diesen Monaten ist es am trockensten, sonnigsten und die Luftfeuchtigkeit ist nicht so drückend.

  • Walbeobachtung: Buckelwale ziehen meist zwischen Juli und Oktober an den Inseln vorbei.

  • Wandern: Für Trekkingtouren auf den Mount Karthala sollten Sie die Trockenzeit wählen, da die Wege sonst sehr schlammig und rutschig sind.



Wann auf die Komoren reisen?


Die beste Zeit für eine Reise auf die Komoren liegt in den Monaten Mai bis Oktober. In dieser Phase herrscht auf dem Archipel die Trockenzeit, die durch angenehme Temperaturen zwischen 19°C und 27°C sowie eine deutlich geringere Luftfeuchtigkeit geprägt ist. Dank des beständigen Südostpassats weht meist eine erfrischende Brise, was das Klima besonders für Wanderungen oder Erkundungen im Landesinneren sehr angenehm macht. Zudem ist das Risiko für tropische Wirbelstürme in diesen Monaten minimal und auch die Gefahr von Malaria-Infektionen sinkt durch das trockenere Wetter deutlich.


Von November bis April hingegen bestimmt der feuchte Nordwestmonsun das Wettergeschehen und bringt heiße, schwüle Tage mit teils heftigen Regengüssen mit sich. Besonders der Januar gilt als sehr niederschlagsreich und in dieser Zeit können gelegentlich Zyklone über die Inseln hinwegziehen. Wer jedoch die üppig grüne Natur in ihrer vollen Pracht erleben möchte und wärmeres Meerwasser schätzt, kann auch die Übergangsmonate nutzen, sollte jedoch stets Regenkleidung im Gepäck haben.




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