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Beste Reisezeit für Guinea-Bissau

Beste Reisezeit für Guinea-Bissau


Guinea-Bissau, das versteckte Juwel an der westafrikanischen Atlantikküste, ist ein Land, in dem die Zeit dem Rhythmus der Gezeiten und dem Rauschen der Mangrovenwälder folgt. Wer dieses ursprüngliche Paradies besuchen möchte, muss sich auf ein tropisches Klima einstellen, das maßgeblich von der Feuchtigkeit des Monsuns und der Trockenheit der Wüstenwinde geprägt wird. Die Planung einer Reise erfordert daher ein feines Gespür für die meteorologischen Übergänge, denn die Frage nach der besten Reisezeit für Guinea-Bissau lässt sich nicht mit einem einzigen Datum, sondern nur durch das Verständnis der wechselnden Naturgewalten beantworten.



Wenn der Staub des Nordens die Sonne küsst


In der Zeit, die wir kalendarisch als Frühling bezeichnen, erlebt Guinea-Bissau den Höhepunkt seiner Trockenperiode. Der heiße Harmattan-Wind trägt feinen Wüstensand aus der Sahara herbei und legt einen mystischen, silbrigen Schleier über die weiten Ebenen des Hinterlandes. Die Vegetation zieht sich in dieser Phase zurück, und die Landschaft färbt sich in erdigen Ocker- und Goldtönen. Es ist die Zeit der klaren Sicht auf das Wesentliche, in der die Hitze zwar zunimmt, aber die Luftfeuchtigkeit noch angenehm niedrig bleibt. Reisende profitieren nun von staubtrockenen Pisten, die selbst entlegene Dörfer im Osten des Landes zugänglich machen, während die Abende eine erlösende Kühle mit sich bringen, die zum Verweilen unter dem sternenklaren afrikanischen Firmament einlädt.



Das Erwachen der grünen Flut


Sobald der Sommer Einzug hält, wandelt sich das Gesicht des Landes dramatisch, denn die Regenzeit bricht mit gewaltiger Kraft über die Küste herein. Was für manchen Urlauber abschreckend klingen mag, ist für die Natur eine Phase der berauschenden Wiedergeburt. Die trockenen Flussbetten füllen sich in Windeseile, und das Land explodiert förmlich in einem tiefen, satten Smaragdgrün. Schwere, warme Regengüsse wechseln sich mit Phasen drückender Schwüle ab, und die Wolkenformationen am Horizont bieten ein dramatisches Schauspiel, das seinesgleichen sucht. Es ist eine Zeit für Abenteurer, die das Land in seiner intensivsten und ungeschminktesten Form erleben wollen, auch wenn viele Wege nun unpassierbar werden und die Natur ihre Herrschaft über die Infrastruktur zurückfordert.



Der Rückzug der Wassergeister


Wenn der Herbst die Intensität der Niederschläge langsam bricht, beginnt eine Phase des Übergangs, in der die Luft allmählich aufklart. Das Wasser weicht von den überfluteten Reisfeldern zurück, hinterlässt aber eine fruchtbare Welt, die vor Leben nur so strotzt. Die Luftfeuchtigkeit sinkt spürbar, und die Temperaturen pendeln sich auf einem Niveau ein, das Erkundungstouren wieder deutlich komfortabler macht. In dieser Zeit beginnt die Natur, ihre Früchte zu präsentieren, und die Zugvögel aus dem Norden finden ihren Weg in die unberührten Feuchtgebiete des Bijagós-Archipels. Es ist eine Phase der Ruhe nach dem Sturm, in der das Land tief durchatmet und sich von seiner sanftesten, blühendsten Seite zeigt.



Die goldene Ära der Inselträume


Mit dem Einzug des Winters beginnt zweifellos die glanzvollste Periode für Besucher, da das Klima nun an Perfektion grenzt. Die Sonne strahlt ununterbrochen von einem tiefblauen Himmel, während eine stete Brise vom Atlantik die Hitze mildert. Dies ist die ideale Zeit, um die magische Inselwelt der Bijagós zu erkunden, da das Meer ruhig und kristallklar ist. Die Tage sind lang und lichtdurchflutet, was die Beobachtung der seltenen Salzwasser-Nilpferde oder der nistenden Meeresschildkröten zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. In diesen Monaten zeigt sich Guinea-Bissau als ein gastfreundliches Refugium, das mit optimalen Bedingungen für Outdoor-Aktivitäten und kulturelle Begegnungen aufwartet.



Beste Reisezeit für Guinea-Bissau - Ein Fazit


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die beste Reisezeit für Guinea-Bissau eindeutig in den europäischen Wintermonaten zwischen November und April liegt. In diesem Zeitfenster bietet das Land die stabilsten Wetterbedingungen, die geringste Belastung durch Insekten und die beste Erreichbarkeit seiner verborgenen Schätze. Wer jedoch das Spektakel einer erwachenden Natur und die tiefe Mystik der Tropengüsse sucht, wird auch in den feuchteren Übergangsphasen seinen ganz persönlichen Zauber finden. Letztlich bestimmt die eigene Abenteuerlust, wann der richtige Moment ist, um in dieses faszinierende Kapitel Westafrikas einzutauchen.


Landschaft mit Akazienbäumen und Berg im Hintergrund. Text: "Mehr über Reiseziele in Afrika auf: Wandervogel123". Afrikanisches Savannenflair.

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Beste Reisezeit für Guinea-Bissau in Stichpunkten


Die beste Reisezeit für Guinea-Bissau ist während der Trockenzeit, die von November bis April dauert.


Hier sind einige Gründe, warum diese Zeit ideal ist:

  • Angenehmes Klima:

    • In diesen Monaten herrschen angenehme Temperaturen zwischen 18 und 35 Grad Celsius.

    • Es gibt wenig bis gar keinen Regen, was ideal für Erkundungstouren und Outdoor-Aktivitäten ist.

  • Gute Reisebedingungen:

    • Die Straßen sind in der Trockenzeit besser befahrbar, was das Reisen im Land erleichtert.

    • Die geringe Luftfeuchtigkeit macht die Erkundung des Landes angenehmer.

  • Ideale Zeit für Naturerlebnisse:

    • Die Trockenzeit ist ideal, um die vielfältige Tierwelt Guinea-Bissaus zu beobachten, insbesondere in den Nationalparks.

    • Die Bijagós-Inseln, ein Archipel mit unberührten Stränden und einer einzigartigen Flora und Fauna, sind in dieser Zeit besonders gut zu besuchen.


Vermeiden Sie die Regenzeit:

Die Regenzeit in Guinea-Bissau dauert von Mai bis Oktober, mit den stärksten Regenfällen im Juli und August. In dieser Zeit kann es zu folgenden Problemen kommen:

  • Hohe Luftfeuchtigkeit:

    • Die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch, was das Reisen sehr unangenehm machen kann.

  • Starke Regenfälle:

    • Es gibt häufig heftige Regenfälle, die zu Überschwemmungen führen und Straßen unpassierbar machen können.

  • Eingeschränkte Reisemöglichkeiten:

    • Viele Gebiete sind während der Regenzeit schwer zugänglich, was die Reisemöglichkeiten einschränkt.


Zusammenfassend:

Für eine optimale Reise nach Guinea-Bissau empfehlen sich die Monate November bis April. In dieser Zeit können Sie das Land bei angenehmem Wetter erkunden und die vielfältige Natur und Kultur genießen.


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Klimatabelle Guinea-Bissau


In Guinea-Bissau herrscht ein tropisches Klima, das maßgeblich vom Westafrikanischen Monsun beeinflusst wird. Im Gegensatz zu Sambia ist es hier das ganze Jahr über heißer und die Luftfeuchtigkeit – vor allem in der Regenzeit – extrem hoch.

Die folgenden Werte sind Durchschnittswerte. Besonders in der Trockenzeit können die Höchsttemperaturen im Landesinneren deutlich über 35°C steigen.

Monat

Max. Temp.

Min. Temp.

Sonnenstd./Tag

Niederschlag (mm)

Januar

32°C

18°C

9

1

Februar

33°C

19°C

9

1

März

34°C

20°C

10

1

April

33°C

21°C

10

1

Mai

33°C

22°C

9

20

Juni

31°C

23°C

7

150

Juli

30°C

23°C

5

450

August

29°C

23°C

4

600

September

30°C

23°C

5

400

Oktober

31°C

23°C

7

180

November

32°C

22°C

8

15

Dezember

31°C

19°C

8

1


Die zwei Hauptjahreszeiten


  • Die Trockenzeit (November bis Mai):

    Dies ist die angenehmste Reisezeit. Der Himmel ist meist klar, und es regnet fast nie. Von Dezember bis Februar weht oft der Harmattan, ein trockener, staubiger Wind aus der Sahara, der die Sicht trüben kann, aber die Hitze erträglicher macht.

  • Die Regenzeit (Juni bis Oktober):

    Südwestliche Winde bringen feuchte Luftmassen vom Atlantik. Besonders im Juli und August sind die Niederschläge extrem heftig (oft monsunartig). Die Luftfeuchtigkeit ist drückend schwül, und viele unbefestigte Straßen werden unpassierbar.


Wichtige Reisehinweise


  • Beste Reisezeit: Die Monate Dezember bis März gelten als ideal, da es trocken ist und die Nächte etwas abkühlen.

  • Bijagós-Archipel: Wenn Sie die Inseln besuchen möchten (z. B. zur Beobachtung von Flusspferden oder Meeresschildkröten), ist die Trockenzeit ebenfalls vorzuziehen, da der Bootsverkehr bei stürmischem Regenwetter eingeschränkt sein kann.

  • Gesundheit: Die Regenzeit ist aufgrund der stehenden Gewässer auch die Hauptzeit für Mücken und somit ein erhöhtes Malaria-Risiko.


Interessanter Vergleich: Während Sambia durch seine Höhenlage (Plateau) nachts auf unter 10°C abkühlen kann, sinken die Temperaturen in Guinea-Bissau aufgrund der Küstennähe und geringen Höhe selten unter 18°C.


Wann nach Guinea-Bissau reisen?


Die ideale Zeit für eine Reise nach Guinea-Bissau liegt in der Trockenzeit zwischen November und April, da das Wetter in diesen Monaten am stabilsten und angenehmsten ist. Besonders die Phase von Dezember bis Februar gilt als ideale Reisezeit, da die Temperaturen moderat ausfallen und die Luftfeuchtigkeit deutlich sinkt, was Erkundungen in der Hauptstadt Bissau oder auf den Bijagós-Inseln wesentlich erleichtert. Ab März steigen die Temperaturen spürbar an und können im Landesinneren extreme Werte erreichen, während gleichzeitig der staubige Harmattan-Wind aus der Sahara für eine dunstige Atmosphäre sorgt.


Von Reisen während der Regenzeit zwischen Juni und Oktober ist eher abzuraten, da heftige Monsunregen viele der unbefestigten Straßen unpassierbar machen und die Infrastruktur stark einschränken. In dieser Zeit ist die Schwüle sehr drückend und das Malariarisiko aufgrund der hohen Feuchtigkeit am größten. Wer jedoch die üppig grüne Natur erleben möchte und die Herausforderungen der Logistik nicht scheut, findet in den Übergangsmonaten Mai und November eine ruhigere Atmosphäre abseits der wenigen Touristenströme.




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