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Beste Reisezeit für Burundi

Beste Reisezeit für Burundi


Burundi, das schlagende Herz Afrikas, ist ein Land von zeitloser Schönheit, das sich wie ein grüner Smaragd an die Ufer des Tanganjikasees schmiegt. Wer diese unentdeckte Perle besuchen möchte, begibt sich auf eine Reise in ein äquatoriales Hochland, das trotz seiner Nähe zum Äquator durch seine Höhenlage ein überraschend mildes, fast frühlingshaftes Klima bewahrt. Die Suche nach der idealen Phase für eine Expedition führt uns durch ein Jahr, das nicht in die klassischen vier europäischen Jahreszeiten unterteilt ist, sondern in einem rhythmischen Wechselspiel aus Regen und Sonnenschein tanzt. Um die beste Reisezeit für Burundi zu bestimmen, muss man verstehen, wie das Licht auf die Nebelwälder fällt und wann die Pfade in den Nationalparks am besten begehbar sind.



Wenn die Erde erwacht: Der kurze Frühling des Regens


In den ersten Monaten des Jahres, etwa von Januar bis März, erlebt Burundi eine Phase, die man metaphorisch als seinen Frühling bezeichnen könnte. Es ist die Zeit der „kleinen Regenzeit“, in der die Natur mit einer fast explosionsartigen Vitalität aufwartet. Kurze, heftige Schauer wechseln sich mit strahlendem Sonnenschein ab und tauchen die Hügellandschaften in ein sattes, fast leuchtendes Grün. Für Reisende ist dies eine Zeit der visuellen Pracht, da die Flora in voller Blüte steht und die Luft nach feuchter Erde und frischen Blüten duftet. Allerdings erfordern die Wege in dieser Periode ein gewisses Maß an Abenteuerlust, da die unbefestigten Straßen in den ländlichen Regionen weich werden können. Es ist eine Zeit für Entdecker, welche die Einsamkeit schätzen und das Land in seinem fruchtbarsten Gewand sehen wollen, während die Vögel in den Feuchtgebieten ihr lautestes Konzert anstimmen.



Das goldene Leuchten: Ein Sommer der endlosen Klarheit


Wenn der Juni anbricht, gleitet das Land in seine stabilste und einladendste Phase hinüber, die bis in den August hineinreicht. Dies ist der wahre klimatische Höhepunkt und für die meisten Besucher die beste Reisezeit für Burundi. In diesen Monaten herrscht die große Trockenzeit, die man aufgrund der beständigen Wärme und des strahlend blauen Himmels als den Sommer des Landes bezeichnen kann. Die Luft ist klar, die Luftfeuchtigkeit sinkt auf ein angenehmes Maß, und die Temperaturen sind perfekt für ausgedehnte Trekkingtouren zu den Quellen des Nils oder für Safaris im Ruvubu-Nationalpark. Da das Gras nun kürzer wird und die Tiere sich an den verbliebenen Wasserstellen sammeln, ist dies auch die optimale Gelegenheit für Tierbeobachtungen. Die Strände von Bujumbura laden dazu ein, die Abende am Tanganjikasee bei milden Brisen und spektakulären Sonnenuntergängen zu verbringen, ohne dass ein plötzlicher Regenguss die Idylle stört.



Der Tanz der Wolken: Ein herbstliches Crescendo


Gegen Ende September beginnt sich das Wetter zu wandeln, und eine Atmosphäre zieht auf, die an einen stürmischen europäischen Herbst erinnert. Die „große Regenzeit“ kündigt sich an und erreicht im Oktober und November ihren Höhepunkt. Wolkenformationen türmen sich über den Gipfeln der Mitumba-Berge auf und entladen sich in gewaltigen, oft dramatischen Gewittern. Für Fotografen bietet diese Zeit eine ganz besondere Ästhetik, da das Spiel von Licht und Schatten auf den Teeplantagen eine fast mystische Stimmung erzeugt. Doch die Reisebedingungen werden nun herausfordernder; Wanderungen im Regenwald können rutschig sein, und die dichte Bewölkung verhüllt oft die weiten Panoramablicke über das Rift Valley. Es ist eine Zeit der Einkehr und der Melancholie, in der das Land seine wildeste und ungezähmteste Seite zeigt.



Die Stille nach dem Sturm: Ein kurzer Winter der Erholung


Im Dezember beruhigen sich die Elemente für eine kurze Weile, bevor der Zyklus von Neuem beginnt. Man könnte diese kurze Atempause als den Winter Burundis bezeichnen, obwohl die Temperaturen weiterhin mild bleiben. Die heftigen Niederschläge lassen nach, und es kehrt eine Phase relativer Trockenheit ein, die oft als „kleine Trockenzeit“ bezeichnet wird. Die Landschaft ist nach den vorangegangenen Regenfällen tief durchfeuchtet und wirkt ruhig und gesättigt. Es ist eine wunderbare Zeit für Kurzentschlossene, die den großen Touristenströmen entgehen möchten, die oft die Sommermonate bevorzugen. Die Natur wirkt in dieser Zeit fast in sich gekehrt, während die Bauern auf den Feldern die erste Ernte des Zyklus vorbereiten. Es ist eine Phase der sanften Übergänge, ideal für kulturelle Begegnungen und den Besuch der pulsierenden Märkte.



Beste Reisezeit für Burundi - Ein Fazit


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Entscheidung für die beste Reisezeit für Burundi stark von den persönlichen Vorlieben abhängt, die Monate Juni bis August jedoch das unangefochtene Fenster für sorgenfreies Reisen darstellen. In dieser Zeit öffnet sich das Land in all seiner Pracht und bietet die stabilsten Bedingungen für Abenteuer zwischen Seeufer und Bergnebel. Wer jedoch die dramatische Kraft der Natur und das tiefste Grün sucht, wird auch in den feuchteren Monaten seinen ganz persönlichen Zauber finden. Burundi bleibt ein Ziel für jene, die bereit sind, sich dem Rhythmus der Natur anzupassen und dafür mit einer Authentizität belohnt werden, die ihresgleichen sucht.


Landschaft mit Akazienbäumen und Berg im Hintergrund. Text: "Mehr über Reiseziele in Afrika auf: Wandervogel123". Afrikanisches Savannenflair.

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Beste Reisezeit für Burundi in Stichpunkten


Burundi ist ein kleines Land in Ostafrika, das mit seiner atemberaubenden Natur und vielfältigen Kultur lockt. Um das Beste aus einer Reise herauszuholen, ist die Wahl der optimalen Reisezeit entscheidend. Hier ist ein ausführlicher Überblick:


Klima in Burundi:

  • Burundi hat ein tropisches Klima mit deutlichen Trocken- und Regenzeiten.

  • Die Temperaturen sind relativ konstant, variieren aber je nach Höhenlage.

  • Die Luftfeuchtigkeit kann besonders in der Nähe des Tanganjikasees hoch sein.


Beste Reisezeiten:

  • Trockenzeit (Juni bis August und Dezember bis Januar):

    • Dies sind die beliebtesten Reisezeiten, da das Wetter angenehm trocken und sonnig ist.

    • Ideal für Safaris, Wanderungen und andere Outdoor-Aktivitäten.

    • Die Tierbeobachtung in den Nationalparks ist in der Trockenzeit oft am besten.

  • Übergangszeiten (Januar bis Mitte Februar und September bis Dezember):

    • Diese Zeiten bieten auch gute Reisemöglichkeiten.

    • Weniger Touristenandrang als in den Hauptreisezeiten.

    • Die Temperaturen sind immer noch angenehm.

  • Regenzeiten (März bis Mai):

    • Diese Zeit ist gekennzeichnet durch starke Regenfälle.

    • Weniger geeignet für Outdoor-Aktivitäten.

    • Einige Straßen können unpassierbar werden.


Besonderheiten:

  • Im Hochland kann es von Mai bis Oktober nachts recht kühl werden, teilweise sogar mit Frost.

  • Die Region um den Tanganjikasee ist das ganze Jahr über heiß und feucht.


Zusammenfassend:

  • Die beste Zeit für eine Reise nach Burundi ist während der Trockenzeiten von Juni bis August und Dezember bis Januar.

  • Die Übergangszeiten können ebenfalls eine gute Wahl sein.

  • Die Regenzeiten sollten vermieden werden, wenn Outdoor-Aktivitäten geplant sind.


Zusätzliche Tipps:

  • Packen Sie leichte, atmungsaktive Kleidung für die warmen Tage und wärmere Kleidung für die kühlen Abende im Hochland ein.

  • Vergessen Sie nicht Sonnencreme, Insektenschutzmittel und eine Regenjacke.

  • Informieren Sie sich vor Ihrer Reise über die aktuellen Wetterbedingungen.

  • Informationen über die Sicherheitslage in Burundi findet ihr HIER!





Klimatabelle Burundi


Burundi liegt in Ostafrika direkt am Äquator. Da das Land größtenteils auf einem Hochplateau liegt, ist das Klima trotz der äquatorialen Lage deutlich milder als in den klassischen Tropen. Man spricht oft von einem „ewigen Frühling“.


Hier ist die Übersicht für die Hauptstadt Bujumbura (am Tanganjikasee auf ca. 800 m Höhe). Beachten Sie, dass es im zentralen Hochland (z. B. Gitega) etwa 5 °C kühler ist.

Monat

Max. Temp.

Min. Temp.

Sonnenstd./Tag

Regentage

Januar

28°C

19°C

6

15

Februar

28°C

19°C

6

15

März

28°C

19°C

6

18

April

28°C

19°C

6

20

Mai

28°C

19°C

7

13

Juni

29°C

18°C

8

2

Juli

29°C

17°C

9

1

August

30°C

18°C

9

2

September

31°C

19°C

8

7

Oktober

30°C

20°C

7

13

November

28°C

19°C

6

19

Dezember

28°C

19°C

6

19


Die vier klimatischen Phasen


Das Jahr in Burundi wird nicht durch Sommer und Winter, sondern durch den Wechsel von Regen- und Trockenzeiten bestimmt:

  1. Kleine Trockenzeit (Januar bis Februar): Kurze Unterbrechung des Regens, oft sehr angenehm.

  2. Große Regenzeit (März bis Mai): Die feuchteste Zeit des Jahres. In dieser Phase fällt der meiste Niederschlag, was Reisen im Landesinneren erschweren kann.

  3. Große Trockenzeit (Juni bis August/September): Fast kein Niederschlag und sehr viel Sonnenschein. Dies ist die kühlste Zeit im Hochland (nachts oft unter 10°C).

  4. Kleine Regenzeit (Oktober bis Dezember): Häufige Schauer, aber meist kürzer und weniger intensiv als im Frühjahr.


Wichtige regionale Unterschiede


  • Tanganjikasee & Ruzizi-Ebene: Hier ist es am wärmsten und oft schwül (Temperaturen bis 31°C).

  • Zentrales Hochland (Gitega, ca. 1.600 m): Die Temperaturen liegen hier im Schnitt bei milden 19–22°C. Nachts kann es empfindlich kühl werden.

  • Berge (über 2.000 m): Im Gebirge steigen die Niederschläge auf bis zu 1.500 mm pro Jahr, und Nachtfröste sind keine Seltenheit.

Beste Reisezeit: Die Monate Juni bis August gelten als ideal, da das Wetter stabil ist und die Luftfeuchtigkeit sinkt. Auch der Januar ist für Reisen gut geeignet.


Wann nach Burundi reisen?


Die ideale Zeit für eine Reise nach Burundi liegt in den beiden Trockenzeiten, wobei die Monate Juni bis August sowie Januar und Februar am besten geeignet sind. Während der großen Trockenzeit im europäischen Sommer erwarten Sie angenehme Temperaturen und sehr wenig Niederschlag, was besonders für Safaris im Rusizi-Nationalpark oder Wanderungen im Hochland vorteilhaft ist, da die Pisten dann gut befahrbar bleiben. Auch die kurze Trockenzeit zu Beginn des Jahres bietet sonniges Wetter, das sich hervorragend für einen Aufenthalt an den Stränden des Tanganjikasees in der Nähe von Bujumbura eignet.


Vermeiden sollten Sie hingegen die intensive Regenzeit von März bis Mai, da heftige Schauer die Fortbewegung im hügeligen Landesinneren erschweren und die Luftfeuchtigkeit stark ansteigt. Auch zwischen September und Dezember kommt es immer wieder zu kürzeren Regenperioden, die zwar die Landschaft in ein sattes Grün tauchen, aber Outdoor-Aktivitäten unvorhersehbar machen können. Da das Klima durch die Höhenlage insgesamt gemäßigter ist als in anderen äquatorialen Regionen, bleibt es in den Nächten im Gebirge oft kühl, weshalb Sie auch während der warmen Monate stets eine Jacke im Gepäck haben sollten.




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